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Extreme 40 Sailing Series 2013 - Singapur
www.extremesailingseries.com/ - Übersicht Extreme40

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04/04/2013
Die Extreme Sailing Series™ ist auf dem Weg nach Fernost zu Act 2 in Singapur
- Mehrere Wechsel in den Mannschaftsaufstellungen für Act 2. Elf Nationen sind vertreten, zwei koreanische Segler verstärken Team Korea
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Foto: © Lloyd images
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- Das Marina Bay Reservoir bereitet sich auf die Ankunft der Extreme 40s vor.
Die Weltstadt Singapur bereitet sich auf ihre Gastgeberrolle für Act 2 der Extreme Sailing Series vor™, der in einer Woche beginnt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Extreme 40s in Singapur an den Start gehen.
Die legendäre Metropole ist für die nächsten drei Jahre zu einem festen Bestandteil dieser Tour mit ihren weltweit acht Austragungsorten geworden. Sie wird dabei unterstützt von ihrem örtlichen Partner Aberdeen Asset Management, dem Sportausschuss Singapurs und der Segelvereinigung Singapurs. Vom 11. April an werden sich acht internationale Teams auf dem Marina Bay Reservoir vier Tage lang intensive Rennen im Stadionmodus liefern. Gemeinsam kommen die Mannschaften auf 20 Olympia-Kampagnen und 25 America’s Cups. Mit dabei sind diesmal auch die einheimischen Helden Scott Glen Sydney und Justin Wong. Sie segeln mit dem extra für dieses Event eingeladenen Team Aberdeen Singapore.
Während die acht internationalen Teams, die an Act 1 in Maskat/Oman teilgenommen hatten, auseinandergingen, wurden die Extreme 40s auf die 6,904 km lange Reise vom Nahen in den Fernen Osten geschickt. Den Transport übernahm der Logistik-Partner GAC Pindar. Die Tabelle nach dem ersten Durchgang birgt keine echten Überraschungen. Drei der Teams mit der meisten Erfahrung liegen an der Spitze. Titelverteidiger Leigh McMillan mit seinem Team The Wave/Muscat jagte Roman Hagaras Red Bull Sailing Team im Oman in den letzten Sekunden der letzten Wettfahrt noch den Sieg ab. Leichtwind-Experte Roman Hagara hat sich nun für Singapur vorgenommen, endlich den Fluch zu brechen, bei einem Act nicht siegen zu können. Der zweifache Olympiasieger, der gerade erst seine Teilnahme bei der America’s Cup World Series in Neapel angekündigt hat, sagte: “Es ist das dritte Mal, dass wir in Singapur an den Start gehen, und wir erwarten anspruchsvolle Wetterbedingungen. Es wird eine Leichtwind-Regatta, und das bedeutet, dass wir unsere Boote anders segeln und unsere Taktik anpassen müssen. Für die erfahrenen Teams im Feld sollte das ein Vorteil sein. Ich erwarte daher, dass wir es mit dem Red Bull Sailing Team auf das Podium schaffen. Unsere Aufgabe besteht darin, dieses Event zu gewinnen und dann anschließend mit einer riesigen Motivation zum AWCS zu fliegen.“
Das Publikum dürfte an den öffentlichen Renntagen (12. bis 14. April) wieder in großer Zahl zu den Wettfahrten strömen und vor allem die einheimischen Segler Scott Glen Sydney und Justin Wong vom eingeladenen Team Aberdeen Singapore anfeuern. Segel-Superstar Robert Greenhalgh, der die erste Extreme Sailing Series gewann, wird dort am Steuer stehen. Er sagte: “Es gibt heute deutlich mehr starke Teams als zu der Zeit, als ich zum ersten Mal eine Extreme 40 segelte. The Wave, Muscat und Red Bull Sailing sind die Teams, die es zu schlagen gilt. Der dritte Platz auf dem Podest dürfte offen sein. Ich bin überzeugt, dass der Kampf um die Top-Positionen hier noch enger sein wird als in Maskat, und das mehr Teams eine Chance auf einen Platz auf dem Siegertreppchen haben werden. Ich freue mich darauf, mit einem neuen Team zusammen zu segeln und hoffe auf einige gute Ergebnisse. Ich strebe einen Platz in der oberen Hälfte des Feldes an, aber das wird nicht einfach.“
In Singapur werden einige neue Gesichter zu sehen sein. Vier Teams haben Veränderungen in ihrer Mannschaftsaufstellung angekündigt. Alinghi-Steuermann Ernesto Bertarelli wird bei diesem Act nicht dabei sein. Ihn ersetzt der America’s-Cup-Segler Morgan Larson, der vom Australier Stuart Pollard unterstützt wird, der als Taktiker sein Debüt auf der Extreme 40 gibt. Über die Unterschiede zur Vorsaison sagte Larson: “Die diesjährige Flotte unterscheidet sich stark von der aus dem Vorjahr. Die jungen Talente werden sich von Rennen zu Rennen verbessern und sicherlich zur Mitte der Saison sehr konkurrenzfähig sein.” Zu dem bevorstehenden Event sagte Larson: “In Singapur werden die Starts in den Blickpunkt rücken, und wir werden die Schiedsrichter schon auf Trab halten. Für mich ist es die erste Reise nach Singapur und ich freue mich sehr auf das Event. Als fünften Mann haben wir mit Stu Pollard ein junges Talent aus Australien an Bord. Stu ist ein Neuling auf der Extreme 40, aber er hat ungemein viel Erfahrung und wird Alinghi stärken.“
Realteam ergänzt seine Mannschaft durch Taktiker Bruno Barbarin (Frankreich), der 2012 zur siegreichen Crew der Realstone Vulcain Trophy D35 gehörte. Der dreifache Weltmeister und fünffache neuseeländische Champion Matt Steven stößt zu GAC Pindar, das dadurch zu einem reinen Kiwi-Team wird. William Tiller, einer von vier neuen Skippern in diesem Jahr, sagte: “Unsere Teilnahme bei dem ersten Event der Extreme Sailing Series im Oman war der Hammer. Einem tollen Team anzugehören und bei einer großartigen Rennserie dabei zu sein war schon ein riesiger Erfolg. Wir wollen der Series in diesem Jahr unbedingt noch unseren Stempel aufdrücken. Singapur rückt rasch näher, und wir sind gespannt, ob wir das, was wir im Oman gelernt haben, dort in die Praxis umsetzen können. Wir wollen uns in Singapur weiterentwickeln und unser Ziel ist ein Platz in der oberen Hälfte der Flotte.“
Für das SAP Extreme Sailing Team verlief Act 1 enttäuschend. Die guten Trainingsfortschritte brachten auf dem Wasser mit Rang 7 nicht das erhoffte gute Ergebnis. Die dänischen Co-Skipper Jes Gram Hansen und Rasmus Kostner wollen in Singapur aber beweisen, welches Potenzial sie besitzen, und von dem dänischen Team dürfte in diesem Jahr noch einiges zu erwarten sein. Jes Gram Hansen sagte: “Einige aus unserer Mannschaft sind schon in Singapur gesegelt. Aber für das SAP Sailing Team ist es das erste Mal. Wir gehen davon aus, dass wir die gleichen leichten Winde wie im Oman haben werden. Das Wind-Problem und das enge Feld bedeuten, dass jede Sekunde zählt. Unsere Manöver müssen daher extrem gut klappen und wir brauchen eine gute Bootgeschwindigkeit, wenn wir weiter nach vorne kommen wollen. Seit dem vorigen Act haben wir uns intensiv mit den Daten von SAP Analytics auseinandergesetzt und konnten uns so ganz klare Zielvorgaben setzten hinsichtlich unseres Trainings und unserer Strategie bei den erwarteten Bedingungen.“
Die Flotte wird vier Tage lang im Stadion-Modus segeln. Für den Freitag Abend ist eine K.O.-Runde geplant, die "Aberdeen Challenge Trophy“.
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