Weiblich, weltoffen und inklusiv – der Helga Cup hat sich als der Treff der Frauensegelszene etabliert und daran auch in Coronazeiten festgehalten. Im zweiten Jahr der Pandemie macht sich die weltweit größte Frauenregatta nun daran, wieder ein Stück Normalität zurückzubringen und zumindest auf sportlicher Ebene an der Qualität anzuknüpfen, an der der Cup vor Covid-19 aufhörte. 230 segelnde Frauen aus acht Nationen treten über drei Tage in über 60 Teams auf zwei Bahnen gegeneinander an und leben diesen einzigartigen besonderen Moment: Alles Frauen, die segeln – ganz egal ob mit Beeinträchtigung oder ohne. 

Der Helga Cup ist die weltweit größte Frauensegelregatta und hat seit seiner ersten Austragung nicht nur frischen Wind in die Frauensegelszene gebracht, sondern mit seiner breitsportlichen Ausrichtung auch ein neues Bewusstsein für das Frauensegeln in Deutschland geschaffen. Waren es im ersten Jahr über 260 Seglerinnen jeglichen Alters, aus unterschiedlichen Bootsklassen kommend und mit verschiedenen seglerischen Vorkenntnissen gewappnet, kamen 2019 schon fast 400 Frauen aus insgesamt 13 Nationen und quer durch alle Segelbereiche. An der Helga Cup Corona-Edition 2020 konnten nur knapp 50 Teams teilnehmen, die Austragung selbst aber war ein wichtiges Signal nicht nur für die Teilnehmerinnen. 2021 gibt es nun sportlich kaum noch Beeinträchtigungen, allein das Rahmenprogramm und die sozialen Veranstaltungen sind noch eingeschränkt. 

Nach der langen Zeit der Pandemie steht der Helga Cup 2021 ganz besonders für die ‚empowering moments‘ und will nicht nur die Frauen in ihrer Seglergemeinschaft stärken, sondern auch das Thema Inklusion weiter ausbauen. Sechs Teams starten mit den ganz besonders für das inklusive Segeln geeigneten S\V 14 auf einer zusätzlichen Bahn. Darüber hinaus geht der Helga Cup möglichst Co2 reduziert an den Start und setzt als Sicherungs- und Begleitboote  insgesamt fünf e-Boote ein.

Am Freitag, 1. Oktober fällt der erste Startschuss, abends wird der Cup offiziell vom Hamburger Staatsrat Christoph Holstein und DSV Präsidentin Mona Küppers eröffnet.

»Auch wenn die Corona-Pandemie noch nicht überwunden ist, so ist die Ausrichtung des Helga Cups als wichtigste Frauen-Regatta weltweit doch ein ermutigendes Signal. Der Active City ist es ein Anliegen, über den Sport zurück in die Normalität vor Corona zu kommen. Der Helga Cup mit seinem besonderen Anliegen, Frauen im Sport zu stärken, ist dafür ein Paradebeispiel«, so Staatsrat Holstein, der den Helga Cup am Freitagabend offiziell eröffnen wird.

DSV Präsidentin Mona Küppers freut sich über das große Interesse, das der Cup genießt und wird den Cup mit Grußworten bei der Eröffnung unterstützen: »Schon zum vierten Mal findet der Helga Cup statt, über 60 Teams haben gemeldet. Das große Interesse an dieser Regatta nur für Frauen zeigt, wie sehr wir solche Formate immer noch brauchen. Beim Helga Cup kommen junge und erfahrene Seglerinnen zusammen, segeln und feiern gemeinsam, tauschen sich aus und knüpfen Kontakte. Der Netzwerk-Gedanke spielt eine große Rolle: Je besser das Netzwerk, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten für Frauen, auch bei anderen Crews und anderen Events Regattaerfahrung zu sammeln.«

Schirmherrin Kristina Vogel kann in diesem Jahr nicht live dabei sein, unterstützt den Cup aber mental und erinnert sich gern an das Erleben des Cups im vergangenen Jahr.

>>> alle Infos unter: HelgaCup.de
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