ILCA6: WM 2021 Oman Julia Büsselberg auf dem 2.Platz

2. Dezember 2021, Maskat/Oman

Traumauftakt für Laserseglerin Julia Büsselberg bei der ILCA 6 Weltmeisterschaft im Oman

Mit einem Tag Verspätung hat das erste Kräftemessen bei der ILCA 6 Weltmeisterschaft im Oman am Donnerstag Teilnehmer und Zuschauer mehr als entschädigt für den entfallenen Auftakt. Zwar hatten die Olympiaseglerinnen in der ILCA-6-Klasse (ehemals Laser Radial) und die nicht-olympischen ILCA-6-Männer im Revier vor der Kulisse des gastgebenden Barceló Resort Mussanah mit den böigen und inkonstanten Winden zu kämpfen, boten dabei aber packenden und rasanten Sport. Ein Traumauftakt gelang der Berlinerin Julia Büsselberg vom Verein Seglerhaus am Wannsee. Die 21-Jährige führt das WM-Klassement nach drei Wettfahrten mit nur 17 Punkten auf dem WM-Konto mit großem Abstand an. 
 
Nach Rang 14 im ersten Rennen des Tages beeindruckte Büsselberg die Konkurrentinnen mit Rang zwei und krönte ihren sehenswerten WM-Einstieg mit einem Tagessieg. Andere Top-Seglerinnen wie Olympiasiegerin Anne-Marie Rindom fanden noch nicht ganz optimal in ihren Rhytmus. Die Dänin liegt nach den Rängen 7, 8 und 16 mit 31 Zählern auf Platz fünf. Die belgische Spitzen-Akteurin Emma Plasschaert lag am Donnerstagabend mit 44 Punkten auf Platz sieben. Hollands Laser-Ass Maxime Jonker (56 Punkte) muss am Freitag nach durchwachsenem Auftakt von Platz 14 aus angreifen. Die Plätze drei bis elf trennten nach drei Wettfahrten nur fünf Punkte.
 
Julia Büsselberg, die in diesem Jahr schon den Ilca Europa Cup zuhause in Deutschland gewonnen hat, erinnert mit ihrer furiosen WM-Eröffnung an ihre frühere Teamkameradin und Europameisterin Svenja Weger. Weger hatte ihre Olympia-Premiere in diesem Sommer in Enoshima ebenfalls als Führende nach dem ersten Regattatag eröffnet und war danach in aller Munde. Jetzt ist es die in Regie von DSV-Coach Franziska Goltz trainierende Julia Büsselberg, die im Oman für viel Gesprächsstoff sorgt. Vor dem ersten Start hatte die junge Steuerfrau vom German Sailing Team gesagt: „Mir geht es gut hier im Oman. Das Material ist fit und die Vorbereitungen liefen gut. Ich habe mir vorgenommen, einfach an meine seglerischen Leistungen der Saison anschließen zu können.“ In den ersten drei WM-Wettfahrten gelang das in herausragender Weise. Ihre 22-jährige Teamkollegin Hannah Anderssohn aus Rostock kam im Feld der 63 Seglerinnen aus 33 Nationen noch nicht ganz wie gewünscht in Fahrt. Die WM-Starterin vom Warnemünder Segel-Club lag nach drei Wettfahrten auf Platz 35. 
 
Hamed Al Yahmadi, Projektmanager der ILCA 6 Weltmeisterschaft, sagt: “Heute hat der Wettbewerb wirklich abgeliefert. Der Wind war stark heute und bot perfekte Bedingungen für Hochgeschwindigkeitssegeln und großartige Manöver. Wir haben sowohl in der Frauen- als auch in der Männer-Flotte mehrere Führungswechsel erlebt – ein guter Indikator für die Bedingungen und die Qualität der Teilnehmer. Die Meisterschaft ist gut aufgestellt und wir werden sehen, was der morgige Tag bringt. Wenn die Qualität so hoch bleibt wie heute, dann erwartet uns ein hervorragender Segeltag.“ Bei den Ilca-6-Männern hat zunächst Lokalmatador Almoutasim Al Farsi die Führung nach drei Rennen übernommen.
 
Olympiasiegerin Anne-Marie Rindom sagte: „Wir haben heute zur Wiedergutmachung für die ausgefallenen Rennen am Vortag drei Rennen bestritten. Die Bedingungen waren kompliziert. Es war hart, die Konstanz zu wahren und sich in der Spitze zu behaupten, aber ich hatte einen guten Tag. Mein Programm war nach den Olympischen Spielen ziemlich hektisch. Ich habe eine Pause gemacht, bin jetzt aber zurück im Laser. Und es ist schön, wieder im Oman zu segeln.“
 
Auch für Freitag hat die Wettfahrtleitung für Männer wie Frauen erneut drei Rennen angesetzt. Die Veranstaltung wird von der nationalen Fluglinie Oman Air, OQ und dem Barceló Mussanah Resort als offiziellen Partnern unterstützt. Das Be’ah ist als Umwelt-Supporter dabei. Das nationale Mineralwasser-Unternehmen Salsabeel Water stellt die Wasservorräte für die Meisterschaft, während sich Königliche Marine des Omans um die medizinische Versorgung kümmert.
 
Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft und die aktuellen Ergebnisse finden sich auf der Homepage der Veranstalter (www.omansail.com) und auf der Homepage der internationalen Klassenvereinigung (http://2021-radial.laser-worlds.com/)

Julia Büsselberg  © Sander van der Borch / Lloyd Images / Oman Sail
 
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Oman Sail ist unter dem Dach der Oman Tourism Develompent Company im Einsatz und hat die Aufgabe, die maritime Bedeutung des Landes wiederzubeleben, das Sultanat durch Segel-Aktivitäten weltweit zu fördern, zum nachhaltigen Wohlstand des Landes beizutragen und der Jugend langfristige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Oman Sail hat seit 2008 eine solide Grundlage in den Sektoren Segeln, Tourismus, Handel, Gesundheit und Umwelt aufgebaut. Unterstützt wird die Arbeit durch die kompetenzbasierte Entwicklung der Oman-Sail-Mitarbeiter. Die Programme von Oman Sail teilen das Bestreben, Männern und Frauen die gleichen Lebenschancen zu bieten. Sie konzentrieren sich auf die Förderung junger Talente. So sollen die Segel-Champions von morgen wachsen sowie Einnahmen in Märkten wie Tourismus, Aktivitäten und erlebnisorientiertes Lernen gesteigert und eine herausragende internationale Präsenz für das Land erzielt werden. Das Unternehmen hat eine starke Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung eines Portfoilios von Veranstaltungen im gesamten Oman vorzuweisen, die für die Schönheit des Landes, sein touristisches Potenzial, die Gastfreundschaft der Menschen und die Bereitschaft zur Schaffung der Infrastrukturen für Geschäftsmöglichkeiten werben. Weitere Informationen dazu finden sich hier: www.omansail.com
 
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