Auf
ihrem zehn Meter langen Segelschiff „Hippopotamus“ vom Typ Gib’Sea 106
segeln die beiden Aussteiger auf Zeit über rund 35.000 Seemeilen und drei
Ozeane in nur dreieinhalb Jahren um die Welt. Zurzeit liegen sie in Namibia
vor der Stadt Lüderitz an einer Muringboje und treffen letzte
Vorbereitungen. Morgen stechen die Abenteurer in See und nehmen über 3500
Seemeilen Kurs auf die Kapverdischen Inseln im Nordatlantik.
„Unsere Route führt uns quer über den Atlantischen Ozean vom Süden über den
Äquator durch die windarmen Kalmen in den Norden. Theoretisch ist das der
längste Schlag der Reise. Praktisch werden wir den Törn aber zweimal
unterbrechen und vor Anker gehen, da auf der Route die beiden britischen
Inseln St. Helena und Ascension liegen“, erklärt Sönke Roever.
Aber nicht nur die beiden Stopps sorgen für Abwechslung. Auch
wettertechnisch wird die Überfahrt spannend. Zunächst gilt es von der
nebelreichen Küste Namibias in die Passatwindregion zu gelangen. Die
Passatwinde wehen derzeit schwach und sollten das Paar daher langsam und
ruhig bis St. Helena und Ascension schieben. „In den letzten Monaten haben
wir Südafrika und das Kap der Guten Hoffnung gerundet und mussten drei Mal
bei Sturm segeln. Daher freuen wir uns nun auf einen ruhigen ersten
Törnabschnitt“, sagt Judith Roever
Spannend wird es schließlich auf dem letzten Abschnitt zu den Kapverdischen
Inseln, wo zunächst die Kalmen mit viel Flaute durchquert werden müssen und
anschließend mit Gegenwind zu rechnen ist. „Ich schätze, dass wir ca. 500
Seemeilen aufkreuzen müssen, wenn wir auf dem letzten Stück in die Region
des Nordostpassats kommen. Daher werden wir entsprechend nach Osten
vorhalten, um einen günstigeren Winkel zum Ziel zu bekommen“, beschreibt
Sönke Roever die Planung.
Seit der Abfahrt in Hamburg im Mai 2007 haben die Roevers rund alle zehn
Tage in Form bildreicher Logbucheinträge von ihren Erlebnissen berichtet und
bis dato mehr als 1,7 Millionen Besucher ihrer Internetseite
www.Hippopotamus.de begeistert. Ab morgen
(Donnerstag) berichtet das Ehepaar nun anders als sonst wieder einmal
täglich „live“ von Bord und lässt so Segler wie Nichtsegler bei ihrer
Ozeanüberquerung hautnah dabei sein. Reinklicken lohnt sich.
Link zur Internetseite der beiden Abenteurer: www.Hippopotamus.de
ENDE
Journalisten finden unter www.Hippopotamus.de/Presse hoch aufgelöste Bilder,
die bei einer Berichterstattung über das Projekt gerne honorarfrei verwendet
werden können.
Sailpictures.com
Judith und Sönke Roever
info@hippopotamus.de
www.Hippopotamus.de
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