Aktuelles aus der Fahrtenseglerszene 2009

Übersicht - Fahrtensegeln 2009

17.03.2010
www.Hippopotamus.de
Live-Logbuch vom Atlantik

Buchautor Sönke Roever und Frau Judith berichten ab morgen (Donnerstag) täglich „live“ von Bord ihres kleinen Segelschiffes HIPPOPOTAMUS über ihre Erlebnisse beim 3500-Meilen-Törn von Namibia zu den Kapverdischen Inseln.

Seit knapp drei Jahren ist Buchautor Sönke Roever (35)/(Auszeit unter Segeln – Delius Klasing Verlag) zusammen mit seiner Frau Judith (32) unterwegs.
Roevers im Sossusvlei
Auf ihrem zehn Meter langen Segelschiff „Hippopotamus“ vom Typ Gib’Sea 106 segeln die beiden Aussteiger auf Zeit über rund 35.000 Seemeilen und drei Ozeane in nur dreieinhalb Jahren um die Welt. Zurzeit liegen sie in Namibia vor der Stadt Lüderitz an einer Muringboje und treffen letzte Vorbereitungen. Morgen stechen die Abenteurer in See und nehmen über 3500 Seemeilen Kurs auf die Kapverdischen Inseln im Nordatlantik.

„Unsere Route führt uns quer über den Atlantischen Ozean vom Süden über den Äquator durch die windarmen Kalmen in den Norden. Theoretisch ist das der längste Schlag der Reise. Praktisch werden wir den Törn aber zweimal unterbrechen und vor Anker gehen, da auf der Route die beiden britischen Inseln St. Helena und Ascension liegen“, erklärt Sönke Roever.

Aber nicht nur die beiden Stopps sorgen für Abwechslung. Auch wettertechnisch wird die Überfahrt spannend. Zunächst gilt es von der nebelreichen Küste Namibias in die Passatwindregion zu gelangen. Die Passatwinde wehen derzeit schwach und sollten das Paar daher langsam und ruhig bis St. Helena und Ascension schieben. „In den letzten Monaten haben wir Südafrika und das Kap der Guten Hoffnung gerundet und mussten drei Mal bei Sturm segeln. Daher freuen wir uns nun auf einen ruhigen ersten Törnabschnitt“, sagt Judith Roever

Spannend wird es schließlich auf dem letzten Abschnitt zu den Kapverdischen Inseln, wo zunächst die Kalmen mit viel Flaute durchquert werden müssen und anschließend mit Gegenwind zu rechnen ist. „Ich schätze, dass wir ca. 500 Seemeilen aufkreuzen müssen, wenn wir auf dem letzten Stück in die Region des Nordostpassats kommen. Daher werden wir entsprechend nach Osten vorhalten, um einen günstigeren Winkel zum Ziel zu bekommen“, beschreibt Sönke Roever die Planung.

Seit der Abfahrt in Hamburg im Mai 2007 haben die Roevers rund alle zehn Tage in Form bildreicher Logbucheinträge von ihren Erlebnissen berichtet und bis dato mehr als 1,7 Millionen Besucher ihrer Internetseite www.Hippopotamus.de begeistert. Ab morgen (Donnerstag) berichtet das Ehepaar nun anders als sonst wieder einmal täglich „live“ von Bord und lässt so Segler wie Nichtsegler bei ihrer Ozeanüberquerung hautnah dabei sein. Reinklicken lohnt sich.

Link zur Internetseite der beiden Abenteurer: www.Hippopotamus.de

ENDE

Journalisten finden unter www.Hippopotamus.de/Presse hoch aufgelöste Bilder, die bei einer Berichterstattung über das Projekt gerne honorarfrei verwendet werden können.

Sailpictures.com Judith und Sönke Roever info@hippopotamus.de www.Hippopotamus.de

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Segeln blindes gif
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