Sönke Roever : Zu Zweit von Deutschland nach Neuseeland

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12.05.2008
Ans Ende der Welt – Judith und Sönke Roever erreichen die Südsee!

Bergfest zwischen Atlantik und Pazifik. Mehr als eine halbe Million Besucher verfolgen die Internetseite der Reise.

Seit einem Jahr ist Buchautor Sönke Roever (33 - Auszeit unter Segeln – Delius Klasing Verlag) zusammen mit seiner Frau Judith (31) unterwegs. Auf ihrem Segelschiff „Hippopotamus“, einer Gib’Sea 106 – mit nur 10 m² Wohnraum – wollen die beiden in 1,5 Jahren über 15.000 Seemeilen und zwei Ozeane von Hamburg nach Neuseeland an das andere Ende der Welt segeln.
Roevers im Panamakanal
Aktuell haben sie den Panamakanal passiert. Nun liegt das junge Ehepaar in Panama City vor Anker bevor es am Mittwoch die Segel setzt und mit dem 24 Jahre alten Schiff zu den Galapagos-Inseln aufbricht.

„Der Panamakanal ist eine beeindruckende Wegmarke. Zum einen als Bauwerk. Zum anderen, weil er die Mitte unserer Reise markiert. Von Hamburg bis Neuseeland sind es 15.000 Seemeilen. Mitten im Panamakanal haben wir die 7.500 Meilen-Marke gekippt und Bergfest gefeiert.“, erzählt Sönke Roever und weiter: „Wir haben im ersten Jahr unserer Reise viel erlebt, aber jetzt kommt die Südsee und das ist sicher eine andere Hausnummer. Die Ziele werden exotischer und die Wegstrecken länger. Nun fängt unser Abenteuer endgültig an“. Schaut man auf die Internetseite www.Hippopotamus.de der beiden, so scheint das Abenteuer bereits in vollem Gange zu sein. Denn seit dem Start ihrer Ans-Ende-der-Welt-Reise haben mehr als eine halbe Million Menschen das Logbuch der beiden Aussteiger auf Zeit verfolgt. Hippopotamus.de ist mit mehr als 50.000 Besuchern pro Monat aktuell die am stärksten besuchte deutschsprachige Segelreiseseite im Internet. „Wir erhalten sehr viele Emails von Lesern an Bord und merken immer wieder aufs Neue, dass wir längst nicht mehr nur für uns reisen. Sehr viele Menschen begleiten uns im Internet und sind so ein Teil unserer Abenteuer geworden“, freut sich Judith Roever.

Möglich wurde der Törn vor allem durch die Unterstützung zahlreicher Partner. Allen voran die Segelmacherei Beilken, der Versicherungsmakler Firmenich, die Yachtlackierung Peter Wrede und die Bilddatenbank Stockmaritime.com. Insgesamt soll die Reise eineinhalb Jahre dauern und von Europa nach Neuseeland führen. Neben Autor Sönke Roever ist durchgehend seine Frau Judith an Bord des 10,60 Meter langen und 3,60 Meter breiten Schiffes. Ziel der Roevers ist es, herauszubekommen, wie groß unser Planet ist. Dazu erklärt der passionierte Segler, der inzwischen mehr als 35.000 Seemeilen in seinem Kielwasser gelassen hat: „In unseren Augen geht das am ehesten, wenn man sich zwei Punkte sucht, die auf unserer Erde genau gegenüber liegen. Frei nach dem Motto: Wenn ich hier ein Loch buddle – wo lande ich dann eigentlich? Natürlich wollen wir kein Loch buddeln. Vielmehr wollen wir uns von einem zum anderen Punkt an der Erdoberfläche bewegen. Idealerweise mit einem Segelschiff, da man damit nicht viel schneller als ein Fußgänger ist. Wir glauben, dass wir als „schneller Fußgänger“ ein Gefühl für die wahre Größe der Erde bekommen können.“

Und wo liegen diese beiden Punkte? Gibraltar bei Spanien und Auckland in Neuseeland liegen auf der Erde genau gegenüber und sind somit ideal geeignet, die Idee umzusetzen. Gibraltar haben die Roevers im Oktober 2007 verlassen. Anschließend sind sie im Rahmen der Atlantic Ralley for Cruisers – einer Regatta für Fahrtensegler – in 18 Tagen von den Kanaren über den Atlantik in die Karibik gesegelt. Ab Mitte Mai geht es zu den Galapagos-Inseln. Anschließend stehen die Marquesas, Tuamotus, Tahiti, Rarotonga und Tonga auf dem Törnplan. „Unsere geplante Route zieht sich wie ein roter Faden einmal quer durch die gesamte Südsee“, freut sich Sönke Roever. Die Ankunft in Neuseeland ist für den Dezember 2008 geplant. „Was dann kommt, wissen wir noch nicht – eine Weltumsegelung ist auf jeden Fall bisher nicht unser Ziel. Wir wollen aufhören, wenn es am besten ist. Vielleicht fahren wir noch nach Australien, aber spätestens da ist Schluss“, ergänzt die promovierte Pharmazeutin Judith Roever die Reisepläne. ENDE

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