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Clubs - Nachrichten 2012
Übersicht
03.03.2012
50 Jahre im LSC
Gleich zehn Mitglieder hat der Lindauer Segler-Club am Freitag (2. 3.)
für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. „Ich freue mich, dass wir
so viele langjährige Segler haben“, sagte der 2. Vorsitzende des LSC,
Erich Hoos bei der Jahreshauptversammlung in der Inselhalle.
„Das zeigt, dass wir ein lebendiger Verein sind, dem die Mitglieder die
Treue halten.“ Traditionell nimmt im LSC der 2. Vorsitzende die
Auszeichnungen vor.
Abgesehen von der Ehrung langjähriger Mitglieder standen aber auch
einige Satzungsänderungen auf der Tagesordnung. „Nichts dramatisches,
aber der Lindauer Segler-Club muss sich in einigen Details an
Veränderungen anpassen“, warb Andreas Ober, der 1. Vorsitzende für die
Neuerungen.
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Foto Frank:
50 Jahre im LSC von links:
Wolfgang Rausch, Anton Binder, Helge Wasung, Wolfgang Krüger, Elke
Markus, Renate Berg und Fred Sauermann.
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Neu ist zum Beispiel, dass künftig ein frisch
eingetretenes Mitglied von zwei Bürgen in den Verein eingeführt und
betreut wird. „So kann er schneller und leichter den Club
kennenlernen.
Und wir schauen, dass auch die Erwachsenen – nicht nur
die Jugendlichen – über die Vereinsausbildung zum Segeln kommen, dass
sie weitergebildet werden und die Patente für die Clubboote ablegen
können“, begründete Andreas Ober die Neuerung. Weitere Beschlüsse
waren, dass auch künftig Lebenspartner die Familienmitgliedschaft
beantragen können, zu Vorstandssitzungen per E-Mail geladen werden
kann und der Vorstand 20.000 Euro ohne die Zustimmung der
Hauptversammlung investieren darf. Summen, die darüber hinausgehen,
müssen weiter die Mitglieder beschließen.
Die Jahreshauptversammlung hat außerdem höhere Beiträge beschlossen,
im Schnitt steigen die Gebühren um etwa 20 Prozent. „Jede
Beitragserhöhung ist unangenehm“, warb Andreas Ober für die Anpassung.
„Aber wir haben die Beiträge seit 2002 unverändert gelassen. Und in
den nächsten Jahren steht die Sanierung des alten Werftstegs an. Dafür
müssen wir finanziell vorbereitet sein“.
Eine lebhafte Debatte gab es zum Schluss noch um die Frage, wie alt
Jugendmitglieder sein dürfen. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung
endet sie momentan im Alter von 17 Jahren, eine geplante Anhebung auf
26 Jahre scheiterte aus formalen Gründen. „Das stellt mich vor
erhebliche Probleme“, erklärte Jugendwart Hans-Robert Nitsche sein
Dilemma. „Ich brauche für die Yachtausbildung und für
Jugendsegelreisen auch ältere Jugendliche, die ein großes Schiff
sicher führen können, nur mit 16 und 17-jährigen geht das nicht. Nur
wenn der Vorstand eine praktikable Übergangslösung findet, werde ich
weiterarbeiten“. Andreas Ober sicherte zu, nach einer für alle
Beteiligten akzeptablen Lösung zu suchen.
Stephan Frank
0049-171-22 321 84
Text und Foto honorarfrei
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