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San Franzisko-Fotos - hier kann man wirklich sein Herz verlieren
- Revierseite San Franzisko - Fotos: Irvin Krumnacker - SEGEL.DE
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Ob im Schlager: "I lost my heart in San Franzisco..." oder in der Popballade: "Ich war noch niemals in New York, ... in San Franzisko mit zerissnen Jeans..." -
diese Stadt gehört zu den schönsten der Erde.
Sie wurde 1769 von Segelschiffen entdeckt, als sich einmal die obligatorische Wolkenwand vor der Küste verzogen hatte. Seither ist sie weltberühmt wegen ihrer tollen Lage - aber auch wegen ihrer Erdbeben. Nicht zuletzt auch von den Hippies der 60/70er bis zu den Hightecfirmen im Silicon Valley haben sich Millionen Menschen von dieser Stadt angezogen gefühlt. Der Besucher erschließt sich diese Stadt am besten zu Fuß in Downtown und per Auto durch das größere Stadtgebiet sowie rund um die Bucht und bis in die nähere Umgebung.
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Fotos: Irvin Krumnacker ©SEGEL.DE
Von der Teilnahme an der Internationalen Folkebootregatta in der San Franzisko Bay im Oktober 2005 haben wir eine eigene Fotogalerie gemacht. San Francisco Cup 2005
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Von der Seeseite aus leuchtet die Stadt wie eine Perle hinter der Golden Gate.
Man biegt am Nordende der Brücke nach links ab zu einer kleinen Strasse mit mehreren Aussichtsparkplätzen. Diese weltberühmte Brücke überspannt seit 1937 auf einer Länge von 2,8 km das Goldene Tor und ist zollpflichtig(Kleingeld bereithalten).
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Wir erkunden am frühen Morgen die Downtown und können auf diese Weise öfter am Straßenrand stehen bleiben. Die Downtown hat sich in den 80ern ein neues modernes Gesicht zugelegt.
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Ob man in einem Hotel wohnt oder in einem der unzähligen Motels an der Lombardstreet übernachtet - der Union Square ist das Zentrum und Treffpunkt der Stadt - mit Kaufhäusern, in denen man unter einer Glasdachkuppel von klassischer Musik berieselt wurde. Ein paar Blocks weiter kann man in der großen Chinatown herrliche und ebenso teuere Elfenbeinschnitzereien sehen.
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Die Leute, die sich solche Kostbarkeiten leisten, wohnen auch im Fairmont-Hotel, das schon einer US-Fernsehserie als Kulisse diente. Hier kann man nach einem Stadtbummel im Dachgarten entspannen, mit dem gläsernen Lift im Anblick der City hinauf zum Dachrestaurant fahren und die tolle Aussicht auf den bekanntesten Teil der Stadt geniessen - hinüber zum Telegrafhill und nach Fishermens Wharf.
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Vom Fairmont aus sieht man auch das moderne Wahrzeichen der Stadt - die Pyramide der Transamerica Corporation, auf deren Aussichtsplattform wir aber nicht hiauf durften. Von der Powellstreet aus hat man den bekannten Blick zum ehemaligen Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz.
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Wenn man mit dem Wagen unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall den blumengeschmückten gewundenen Abschnitt der Lombardstreet an der Kreuzung mit der Powellstreet befahren - ein einmaliger Spass.
Die Fishernmans Wharf ist ein voll kommerzialisierter Hafenbereich mit allem, was sich zu Geld machen lässt, das den Besuchern hier wohl locker in der Tasche steckt. Hier kann man im Stehen ein (teueres) Hummersandwich essen oder ein Waxfigurenkabinett besuchen. Auf den Kais nebenan tummelten sich auch Seelöwen. Nicht weit von hier Richtung Goldengate erstreckt sich in Ufernähe das feine Wohnviertel Presidio, das indes wegen seines sandigen Baugrundes erdbebengefärdet ist.
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Wenn man mit dem Wagen den ausgeschilderten 49-Miles-Drive durch das Stadtgebiet fährt, kommt man auch zum ausgedehnten Golden Gate Park mit Museen, Konzertpavillons und beschaulichen Ecken zum Ausruhen.
Technisch Interessierte können in einem kleinen Park östlich der südlichen Mautstation der Brücke das dicke Tragkabel bestaunen. Über die Goldengate fährt man dann hinaus auf der Küstenstrasse und genießt dabei immer wieder den Ausblick über die Brücke auf die Stadt.
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Am Stinson Beach macht man eine Pause - und kann garnicht wahrhaben, dass man sich in dieser naturbelassenen einsamen Gegend nur 10 Kilometer von der City entfernt befindet. Naturschutz haben die Amerikaner schon eher betrieben als die Europäer.
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Der Blick von Downtown zur Oakbay Bridge verleitet zu einem Besuch der Universität von Berkeley, einer der berühmtesten der Welt, an der Rutherfprd 1920 die Atomstruktur der Materie entdeckte. Wenn die Zeit reicht, fährt man an der Bay entlang nach Süden zum Big Sur genannten Bilderbuchabschnitt der Pazifikküste südlich von Monterey, wo Clint Eastwood einmal Bürgermeister von Carmel war - und genießt beim 17-miles-Drive den Blick auf die Lone Pine.
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Wer sich mehr für Sport interessiert, kann im Süden der Stadt das blitzsaubere große Baseballstadion bewundern und auf der Rückfahrt in der Verlängerung der Marketstreet vom Twin Peak im Westen der Downtown aus am Nachmittag einen grandiosen Ausblick auf die Stadt geniessen. Am späten Nachmittag lohnt dann eine nochmalige Fahrt über den vorderen Teil der Oakbaybridge zur Insel, von der man bei Sonnenuntergang ein Postkartenpanorama der Stadt im Blick hat.
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Man sollte am Abend zum Telegrafhill hinauffahren um von hier aus den Sonnenuntergang mit Blick auf die Golden Gate zu erleben. Oder man fährt noch einmal im Fairmonthotel hinauf zum Dachrestaurant um den Blick auf Downtown einzufangen.
Einen würdigen Abschluss eines San Franziskoaufenthaltes bildet aber die Fahrt nach Sonnenuntergang über die Goldengate zu einem der schönen Aussichtsplätze mit dem Blick auf dieses Juwel aller Stadtlandschaften und Hafenstädte.
Damit sind noch lange nicht alle - wirklichen - Sehenswürdigkeiten aufgezählt. Nach San Franzisko kann man mehrmals schippern, fliegen oder fahren und wird immer wieder Neues entdecken.
So reiht sich San Franzisko in die Reihe der schönsten Stadtlandschaften dieser Erde ein.
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© Irvin Krumnacker 1996-2016 - SEGEL.DE
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