Travemünder Woche 27.07.2017

27.07.2017

Helfer lieben die coole Gemeinschaft
„Ihr seid die absolut wichtigste Säule der Travemünder Woche. Ich bin sehr, sehr dankbar für Euren Einsatz, für Euer Engagement, für die Arbeit und die Kraft, die dahinter steckt!“ So würdigte Andrea Varner-Tümmler, die Vorsitzende des LYC, die Arbeit der über 300 Helfer zur Regatta- und Festivalwoche. Die ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer waren am Mittwochabend traditionell zu einem Festabend auf die „Passat“ eingeladen. Der Helferabend wird durch die Firma Bockholdt ausgerichtet.

Der TW-Mittwoch gehört den Freiwilligen schon seit zig Jahren. Rund 350 Helfer sind jedes Jahr bei der Travemünder Woche in den unterschiedlichsten Positionen und Funktionen im Einsatz – ob im Team der Wettfahrtleitung, bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dem Technischen Hilfswerk (THW), dem Race Office, dem Organisationsteam oder anderen noch vielen weiteren wichtigen Positionen.

Einige Ehrenamtliche sind bereits seit vielen Jahren Teil der Travemünder Woche, andere sind kürzer dabei. Auch die Entfernung stellt kein Hindernis dar. Ein großer Teil der freiwilligen Unterstützer kommt wohl aus dem nördlichen Bereich. Aber auch weitere Anreise von Hunderten Kilometern ist nicht unüblich. Frieder Achterberg aus Bayern nennt es „eine alte Verbundenheit zu Travemünde“. Es ist sein fünftes Jahr auf er Travemünder Woche als ehrenamtlicher Helfer. Im Team der Wettfahrtleitung betreut er die Regattabahn „Charlie“ und war davor auf der Bahn der 2. Segel-Bundesliga eingeteilt. Helfer des THW kommen vorrangig aus den anliegenden Ortsverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch aus weiter entfernten Ortsverbänden sind Fachgruppen zum Unterstützen angereist. Marco Rösemeier ist Teil der elfköpfigen Fachgruppe Wassergefahr aus Rinteln, dem Ortverband Bremen/ Niedersachsen. Er und sein Team sind im zweiten Jahr dabei und kümmern sich unter anderem auf dem Wasser um den Aufbau der Regattakurse, die die Wettfahrtleiterteams zuvor bestimmt haben, oder schleppen Segler mit ihren Booten zu den Bahnen. „Die Arbeit gefällt uns gut und wir machen sie gern. Außerdem ist es schön, dass durch die Kommunikation mit den anderen Ortsverbänden die soziale Gemeinschaft gestärkt und gefördert wird“, erzählt Marco Rösemeier zufrieden.

Neben der Unterstützung auf dem Wasser, werden auch an Land viele helfende Hände genötigt. Mario Hinz gehört zum Orga-Team am Grünstrand und betreut dort die Optis, die Europes, 29er und O’pen Bic. Für den Lübecker ist das Engagement und die Zeit bei der Travemünder Woche „ein schöner Ausgleich zur Arbeit“, erzählt er und fügt hinzu, dass die Kombination aus Meer, Sommer, netten Leuten, der coolen Atmosphäre, dem maritimen Feeling total klasse sei.

Das Wetter zeigte sich zum Helferabend von seiner besten Seite. Angenehme Temperaturen, blauer Himmel und kein Wind bis zum Sonnenuntergang. Freibier und -wein sowie ein reichhaltiges Buffet sorgten für das leibliche Wohl. Beeindruckend wurde es gegen 23 Uhr mit der spektakulären Kombination aus Feuerwerk und Lasershow. Anschließend wurde noch ordentlich in die Nacht getanzt.

Bildunterschriften: Die Helfer der Travemünder Woche genossen zur Halbzeit die lockere Atmosphäre auf der „Passat“ und im weiteren Verlauf des Abends zunächst den Sonnenuntergang und dann das Feuerwerk. Fotos: segel-bilder.de

Lange Partynächte zur stummen Musik

Wenn an den späten Abenden der Travemünder Woche auf dem Event-Gelände die Musik erstummt, wird im Beach-Club „Schiff Ahoi“ weitergefeiert. Die Silent Disco, bei der die Partygänger zu Musik aus Kopfhörern tanzen, macht es möglich. Der Club gehört erstmals zum großen Beach-Club-Ensemble mit den Clubs „Team 412“, „Havanna“ und „Malibu“ in der Holsten Beach Area am Strand an der Nordermole.

Täglich legt im „Schiff Ahoi“ ein anderer DJ auf, dessen Musik auch über Kopfhörer zu hören ist. Auf der Tanzfläche vor dem DJ-Pult tanzen Partygäste mit Köpfhörern zu unterschiedlichen Rhythmen. Per LED-Farbe finden sich Tänzer mit dem gleichen Musikgeschmack zusammen. Es zeigt sich schnell: Auch ohne Ton kann eine Disco sehr kommunikativ sein. „Mit Hilfe eines kleinen Schalters am Kopfhörer können die Besucher zwischen drei verschiedenen Kanälen mit unterschiedlichen Musikrichtungen wählen. Bei jedem Kanal leuchten die Kopfhörer in einer anderen Farbe“, erklärt Betreiber Mirko Mathejczyk.

Die Kopfhörer für die Silent Disco werden täglich ab 19 Uhr kostenfrei gegen einen Pfand ausgegeben. Der große Vorteil der lautlosen Disco: Im Beach-Club „Schiff Ahoi“ darf noch eine Stunde länger gefeiert werden, wenn in den anderen Clubs die Musik ausgeht. „Es ist super, dass man hier noch weiterfeiern kann. Wir kommen deshalb immer gerne her“, freuen sich die die Partygäste Linus, Delf und Simon. „Eine super Aktion“ findet auch die 18-jährige Ronja das Tanzen mit Kopfhörern.

Wer sich vom Tanzen ausruhen möchte, kann zwischen Liegestühlen mit Meerblick unter Palmen, Sitzgruppen aus Palettenmöbeln und einer Retro-Ecke im Zelt mit Sofas und Sesseln aus vergangenen Jahrzehnten wählen. Zwei Bars sorgen für den Getränke-Nachschub. Besonders stolz ist Mathejczyk auf die Lage seines Clubs: „Wir sind der einzige Beach-Club auf der Travemünder Woche, der Meer- und Traveblick bietet. Das passt zu unserer maritimen Dekoration mit Reusen unter der Decke, Schiffstauen und einem Boot im Strandbereich. Wenn ein großer Pott auf der Trave vorbeifährt, läuten wir die Schiffsglocke.“

Ein Highlight für ältere Besucher der Travemünder Woche bietet der Beach-Club „Schiff Ahoi“ am Sonntag ab 14 Uhr mit dem Senioren-Kaffee mit Akkordeon-Musik. Der Club hat noch bis Sonntag täglich von 12 bis 24 Uhr geöffnet.

Bildunterschrift: Mit Kopfhörern wird im Beachclub „Schiff Ahoi“ am Abend getanzt. Foto: Katrin Heidemann

Seesegler auf langem Kurs durch die Lübecker Bucht
Die Seesegler der Travemünder Woche wagen sich auf neues Terrain. Mit dem Langstrecken-Rennen nach Fehmarn und durch die Lübecker Bucht geht es hinein in die Nacht. Wettfahrtleiter Uwe Wenzel hat einen 105 Seemeilen langen Kurs abgesteckt und erwartet die elf teilnehmenden Yachten nach dem Start am heutigen Abend (18 Uhr) am Freitagmorgen zurück im Ziel.

„Wir rechen nach dem Windbericht und der Prognose von durchschnittlich zwölf Knoten mit einer Zielankunft der Yachten nach 14 bis 18 Stunden“, so Wenzel. Der Kurs führt die Crews nach dem Start vor dem Brodtener Ufer zunächst entlang der holsteinischen Küste bis nach Fehmarn. Allerdings geht es nicht durch die Fehmarnsund-Brücke, sondern in einem Halbkreis rechts herum bis auf Höhe von Puttgarden. Nach einem Schlag hinaus in Richtung Südosten biegt die Flotte ab in Richtung Insel Poel und steuerte dann entlang der Mecklenburger Küste bis zurück zum Ziel auf der Seebahn der Travemünder Woche. Die Liste der teilnehmende Yachten weist eine große Bandbreite auf. Das größte teilnehmende Schiff ist eine X43. Die „Xenie“ von Skipper Christian Ahrendt (Berlin) misst rund 13 Meter Länge und wird der siebenköpfigen Crew bei der Nachtregatta die nötigen Annehmlichkeiten bieten.

Etwas spartanischer geht es da schon auf der kleinen „Austera“ zu. Die Bavaria 890 ist lediglich 8,90 Meter lang und wird vom Trio um Steuermann Jens Ansorge (Niendorf) durch die Nacht gefahren. Die Mannschaft ist aber bestens aufeinander eingespielt, hat vor ein paar Jahren die Mittelstrecken-Regatta der Travemünder Woche gewonnen. Und auch auf der Langstrecke sind die Crew-Mitglieder durch Teilnahmen an der Edinburgh-Regatta und bei Fünen Rund erfahren. Das zeigt sich auch in der Vorbereitung. Für die Nacht ist Gulasch vorgekocht, zum Frühstück soll es stärkendes Schwarzbrot mit Rührei geben. Die „Austera“ rechnet je nach Windverhältnissen mit einer Segelzeit von bis zu 21 Stunden. Berechnet könnte sie aber den großen Yachten durchaus das Leben schwer machen. Nach gesegelter Zeit wird indes die „Inschallah“ als erstes Schiff im Ziel erwartet. Die MM41 von Carl-Peter Forster (Hamburg) muss nach ihrem Rating allen anderen Yachten vergüten und könnte gegen 8 Uhr am Freitag wieder in Travemünde sein.

Bildunterschriften: Die „Inschallah“ und die „Austera“ gehen am Abend an den Start zur Langstrecke. Fotos: segel-bilder.de

Die Programmpunkte der Travemünder Woche

Donnerstag, 27. Juli

Stadtwerke Lübeck Bühne am Lotsenturm
ab 15:00 Uhr: Pascal Krieger – Pop-Schlager mit Party-Garantie
ab 19:00 Uhr: Van Deyk – verspielter Folk
ab 21:00 Uhr: Lions Head – gefühlvoller Gitarren-Pop

Stadtwerke Lübeck Festivalgarten
ganztägig: Klangwald – Interaktive Klang-Instrumente
16:30 – 21:30 Uhr: Radio Barkas – die kleinste Radiostation der Niederlande
13:00 – 18:00 Uhr: Der Kunstturm – zehn Meter hoch, bunt, auffällig und voller kreativer Expressionen
14, 16 und 18 Uhr: Pierre-Nicolai Show – artistisches Familien-Comedy-Programm

LN + NDR Medienzelt
14:00 Uhr: Krimizeit: Der Travemünder Autor Guido Bleil liest aus seinem Buch „Der Passatmörder“
18:15 Uhr: Talk im Medienzelt mit Markus Strobl (Sprecher Circus Roncalli) und einem Roncalli-Artisten
20:00 Uhr: Frühstücksbeat – Walter Düsenberg und Cindy Sennheiser

Holsten Biergarten
17:00 – 24:00 Uhr: Hauke Horeis alias DJ E. Koschinski

Strandallee (Höhe Brügmanngarten)
ganztägig: Gipsy Village mit Live-Musik (Caricia Band, Antony Bauer Junior, Aranka Straus & Roma Stars, Swing Gipsy Rose)

Beach Club Schiff Ahoi
18:00 Uhr: Kultklub: House Classic Partyreihe mit DJ Weidti

Travepromenade
vorauss. 17 Uhr: SAP Trave Race: Laser Radial
22.45 Uhr: Laser- und Pyroshow an der „Passat“

Das volle Programm der Travemünder Woche gibt es HIER.

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Während der Travemünder Woche hat die Vermarktungs-Agentur für das Festival, uba aus Hamburg, eine Besucher-Hotline geschaltet, die Fragen, Anregungen und Beschwerden zur TW entgegen nimmt. Die Hotline ist zu erreichen unter: 040-41009567.