Travemünder Woche 26.07.2017

26.07.2017

Jugendsegler in voller Fahrt auf Meisterschaftskurs

Freie Fahrt für die Jugendsegler zur Travemünder Woche: Die Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften haben nach der Sturm-Zwangspause am Dienstag nun Fahrt aufgenommen. In allen Klassen wurde versucht, Versäumtes nachzuholen, so dass nach dem dritten Meisterschaftstag ein gutes Programm in der Liste steht. Die Laser gingen am Mittwoch das erste Mal auf den Kurs. Sie hätten ihren Start am Dienstag haben sollen, mussten aber gleich zum Auftakt passen, wurden nun aber dreimal gefordert. Auch für den Donnerstag hat die Wettfahrtleitung um Gesamt-Wettfahrtleiter Brian Schweder entschieden, dass alle Flotten bis auf die Teenys für Nachhol-Rennen bereitstehen sollten.

Optimist
An der Spitze des Opti-Feldes verweist der 20. der deutschen Rangliste, Johann Emmer (Lehnin), die Weltelite nach fünf Wettfahrten auf die Plätze. Denn auf dem Rang hinter ihm reiht sich Mic Mohr ein. Mohr startet nach einem längeren Aufenthalt in Costa Rica unter der Nationen-Kennung CRC, stammt aber aus Mecklenburg und fuhr gerade bei der Weltmeisterschaft auf Rang drei. Auf Rang drei folgt der Rostocker Carl Krause.

Teeny
In beeindruckender Manier zieht die Crew Stefan Schmidt/Moritz Kretschmar (Seeburger See) in der Zweimann-Jüngstenbootklasse ihre Bahnen. In den sechs Wettfahrten kreuzten sie dreimal als Sieger die Ziellinie, bringen dazu einen zweiten und einen vierten Platz in die Wertung ein. Damit steuert der Vizemeister des Vorjahres klar auf Meisterschaftskurs. Die Sieger des vergangenen Jahres, Erik und Lars Prescher, sind inzwischen in den 420er gewechselt, zeigen dort auch schon gute Einzelergebnisse, können dort aber noch nicht in die Top-20 vordringen.

420er
Makellos war die Bilanz der 420er-Führenden Theresa Steinlein/Lina Plettner in den ersten vier Wettfahrten: Vier Starts, vier Siege so ihr Ergebnis. Dann aber kassierten sie ihren „Ausrutscher“. Den vierten Platz in der fünften Wettfahrt können sie nach aktuellem Stand aber streichen und führen damit vor Daniel Göttlich/Linus Klasen (Berlin) sowie dem Vorjahressieger Philipp Royla (Uerdingen), der Kim Fernholz an der Vorschot hat.

29er
Bei den Jugendskiffs scheint zur IDJM ein Podium ohne deutsche Beteiligung möglich, denn nach den ersten sechs Wettfahrten steht an der Spitze das niederländische Team Tess Wilschut/Femke van den Berg vor den Schweden Oscar Engström/Hugo Westberg und den norwegern Mathias Berthet/Alexander Franks Penty. Nach einem starken ersten Tag mussten sich die besten Deutschen Moritz Buck/Luca Schneider (Radolfzell) diesmal mit mittleren Rängen begnügen und nehmen nun den vierten Rang vor den Titelverteidigern Paul Pietzcker/Linus von Oppen (Berlin) ein.

Laser Radial
Das dritte Rennen des Tages hätten einige Athleten wohl gern nicht mehr gestartet gesehen. Denn gleich fünf kassierten eine Frühstart-Disqualifikation. Darunter auch Mitfavoritin Julia Büsselberg (Berlin), die nach der Weltmeisterschaft im Laser 4.7 direkt nach Travemünde gereist ist, um hier auf die Laser-Variante mit dem etwas größeren Segel zu wechseln. Und der Start gelang ihr auch gut. Doch nach den Plätzen 6 und 2 kassierte sie eben eine Frühstart-Disqualifikation und rutschte damit auf Platz 38. Ihr Streichresultat für die IDJM-Serie hat sie damit schon eingefahren und steht für die weiteren drei Tage unter Druck. An der Spitze agierte Carlotta Crüsemann (Hamburg) mit den Plätzen 3, 5, 3 ohne Patzer. Auch Laura Schewe (Kiel) ist durch die Serie 4, 10, 1 in einer starken Position und ist die erste Verfolgerin. Glücklich war auch Lokalmatador Peer Heuer (Lübeck) nach dem ersten Tag. Im ersten Rennen hatte er entgegen dem allgemeinen Trend auf die rechte Seite gesetzt und wurde belohnt. „Zum Glück ist das gut gegangen“, freute er sich nach dem fünften Platz zum Auftakt. Nach den weiteren Plätzen mit 8 und 17 liegt er auf dem 13. Gesamtplatz und damit gut auf Kurs für eine anvisierte Top-20-Platzierung.

Laser 4.7
Bei den jüngsten Laser-Seglern schien der frisch gekürte U16-Vize-Weltmeister Julian Hoffmann (Allgäu) zunächst die WM-Strapazen gut verkraftet zu haben. Doch nach zwei Siegen leistete auch er sich einen Patzer. Platz 25 in der dritten Wettfahrt ließ ihn auf Platz fünf abrutschen. Trotzdem bleibt er nach seinem zweiten Platz von der Travemünder Woche 2016 weiterhin der klare Titelfavorit. Die momentane Spitze hat indes Philipp Rathmann (Schwerin) inne, gefolgt von dem Polen Filip Miloszewski.

Europe
Im Feld der Europes ziehen sich die Frühstart-Disqualifikationen und Patzer bunt durch das Feld. Kaum ein Starter ist bisher ungeschoren davongekommen, so dass ein Ausrutscher nicht mehr so schwer wiegt. Gut für den Kieler Johann Tammen, der nach der Disqualifikation in der ersten Wettfahrt eine starke Serie von Top-Fünf-Platzierungen hinlegte. Damit steht er an der Spitze und kann trotz der Hypothek einigermaßen befreit in den kommenden Tagen segeln. Auch die Verfolger Vincent Schrader (Hüde) und Robert Zink (Stevertalsperre) haben einen Ausrutscher im Gepäck.

O’pen Bic
Mit Ansage fährt bei der jungen O’pen Bic-Klasse der Hamburger Leo Beyer auf Titelkurs. Er hat die IDJM als seine letzte Regatta in dieser Klasse auserkoren, um hier den Titelgewinn feiern zu können. Vor eineinhalb Jahren gewann er bereits bei der Weltmeisterschaft im Einzel und im Team Medaillen, und jetzt hat er die Spitze der IDJM-Wertung vor dem Japaner Ken Izuki und Matti Biedermann (Krefeld) inne.

Piraten

Die Ergebnisliste der Piraten ist eine Parallele zum Vorjahr. Die Titelverteidiger Tobias Call/Nick Houben (Aachen) nehmen erneut den ersten Platz ein mit vier Siegen in den fünf Wettfahrten. Und auf Rang drei stehen erneut Robin Call/Henrik Junge (Aachen). Dazwischen haben sich diesmal allerdings – anders als im Vorjahr – Niklas Hellwig/Lena Harder (Wedel) geschoben.

Bic Techno/Bic Techno Plus
Bei den Surfern der Bic Techno-Klasse agiert der Führende, Felix Kupky (Berlin), in einer eigenen Liga. Er steht so weit vor der Konkurrenz mit vier ersten und einem zweiten Platz, dass er in der ersten Ergebnisliste gar nicht auftauchte. Inzwischen hat er aber seinen verdienten ersten Platz auch in der Ergebnisliste eingenommen – vor Samy Vielhuber (Chiemsee). Bei den Bic Techno Plus wird dagegen der Regatta Surfclub Chiemsee durch Selina Horber an der Spitze geführt. Richard Sprenger (Paderborn) folgt knapp dahinter.

Bildunterschriften: Die Teenys (oben) sind voll im Fahrplan und müssen morgen keine Rennen nachholen. Tobias Call/Nick Houben (unten), die Titelverteidiger im Piraten, steuern bereits wieder auf Titelkurs. Fotos: segel-bilder.de

Stefanie Schwarz pflegt die zarte Surf-Pflanze

In ganz Deutschland ist der olympische Surfsport zusammengebrochen. In ganz Deutschland? Nein! Als Einzelkämpferin hält Stefanie Schwarz die deutsche Fahne im internationalen Regattasport hoch. Soweit es ihre privaten Finanzen zulassen, nimmt die 22-Jährige an Worldcups sowie internationalen Meisterschaften teil. Vor Travemünde ist sie als Trainerin aktiv.

Nach der Jugend-Karriere auf dem Bic-Techno-Board wechselte Steffi Schwarz 2012 auf das olympische RS:X-Brett. Vom heimatlichen Ammersee kam sie nach Kiel und surft vor Surendorf in der Eckernförder Bucht. Zur Travemünder Woche ist Steffi Schwarz indes auf dem Motorboot aktiv. Denn beim Verein Nordwind Wassersport (NWWS) hat sie das Training übernommen und betreut vier Schützlinge bei der Deutschen Jugendmeisterschaft.

Nach den Olympischen Spielen 2012 fuhr der Surfsport in Deutschland in eine Förder-Sackgasse. Kurzzeitig war das Surfen aus dem Olympia-Programm für 2016 gestrichen worden. Damit standen die Steh-Segler nicht mehr im Fokus der öffentlichen Förderung. Als der Weltseglerverband den Schwenk machte und das RS:X-Board doch wieder zur Olympia-Disziplin erklärte, ging der Deutsche Segler-Verband diesen Weg nicht mit. Lediglich Toni Wilhelm wurde noch bis zu den Spielen in Rio gefördert. Die damals beste deutsche Surferin, Moana Delle, hatte mitten in der Olympia-Kampagne ihre Karriere beendet. In Sachen Förderung fiel alles dahinter in ein Loch – auch Steffi Schwarz. Doch von dem Traum, im internationalen Geschehen mitzusurfen und vielleicht mal an Olympischen Spielen teilzunehmen, lässt sie sich nicht abbringen. Ihre größten Förderer sind dabei ihre Eltern. Aus gutem Grund: Ihr Vater Anton Schwarz war einst selbst Hochleistungssegler, wurde 1982 mit Peter Fröschl Weltmeister im damals olympischen Flying Dutchman. Und Steffis Mutter Sonja segelte erfolgreich 470er. Beide wissen daher, wie es ist, dem Segel-Virus zu verfallen und diesen Sport in der Regatta-Version zu lieben.

So plant Steffi Schwarz, die neben dem Sport auch konzentriert ihr Studium in Kiel durchzieht und gerade ihren Bachelor macht, weiterhin internationale Regatta-Teilnahmen, auch wenn es dafür keine öffentliche Unterstützung gibt. Im August steht das Worlds-Testevent in Aarhus/Dänemark an. Schließlich geht es an gleicher Stelle im kommenden Jahr bei den Worlds um die ersten Nationen-Startplätze für Olympia 2020. Die Weltmeisterschaft in Enoshima/Japan im September findet dagegen ohne deutsche Beteiligung statt: Die Reise ist schlicht zu teuer für das private Portemonnaie. „Das Testevent in Aarhus ist damit der Orientierungspunkt, wie es danach weitergehen kann“, sagt Steffi Schwarz und gibt zu, dass sie auf DSV-Unterstützung wohl nicht hoffen kann.

Dabei wäre Stefanie Schwarz die Ideal-Figur, um dem deutschen Surfsport wieder in die Spur zu helfen: leistungs- und opferbereit, aufgeschlossen und voll dem Surfen verschrieben. Und sie ist trotz ihrer jungen Jahre bereit, ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weiterzugeben. „Die perfekte Trainerin“, lobt der NWWS-Vorsitzende Martin Kauffmann. „Mit ganz wenigen Mitteln strukturiert sie das Training. Im Grunde braucht sie nur eine Pfeife und nicht mal ein Motorboot, sondern surft mit der Gruppe und kann dann in einem Pausenkreis genau erklären, wer was wo und wie gemacht hat.“

Die Gelobte selbst fühlt sich in ihrer Gruppe einfach wohl. Ihre Schützlinge sind nur unwesentlich jünger, haben gerade das Abitur gemacht und sind seit rund einem Jahr unter ihren Fittichen. Auch wenn es noch nicht zu den Top-Plätzen reicht, so ist die Trainerin doch zufrieden: „Nach etwas mehr als einem Jahr auf dem Brett sieht das schon sehr gut aus. Es gibt immer mal wieder Momente, in denen sie zeigen, was sie können. Und das wichtigste ist, dass sie gut in der Community aufgenommen worden sind.“ Auch für sich selbst zieht Steffi Schwarz etwas aus der Trainertätigkeit: „Das lenkt den Blick immer mal wieder auf das Wesentliche wie zum Beispiel die Wendentechnik.“
Mit dem Bic-Techno-Board ergebe sich für die Surfeinsteiger eine gute Möglichkeit, um in die Regatta-Aktivität einzusteigen. Steffi Schwarz selbst ist über deutsche Jugenderfolge auf dem Brett in die Szene hineingewachsen. Nach dem Zusammenbruch des Geschehens nach 2012 wachse die Aktivität wieder. „Inzwischen kommen schon wieder ganz ansehnliche Felder zusammen. Das Brett ist klasse. Und mit den unterschiedlichen Segelgrößen und der Techno-Plus-Version ist eine gute Möglichkeit gefunden worden, um in Richtung RS:X zu wachsen, ohne das Brett wechseln zu müssen.“

Die Deutschen Jugendmeisterschaften vor Travemünde sind eine gute Gelegenheit, um die Surfer wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, und Steffi Schwarz wird mit dem Blick von außen versuchen, für ihren eigenen Start beim Worlds-Testevent in Aarhus möglichst viel mitzunehmen.

Bildunterschriften: Stefanie Schwarz ist zur Travemünder Woche vom Brett auf das Trainer-Boot gewechselt. Die Bic-Techno-Szene beginnt sich nach Jahren der Flaute wieder zu entwickeln. Fotos: segel-bilder.de

Mädchen-Power im 420er
Gleich auf zwei bedeutenden Veranstaltungen werden die Segler der 420er-Klasse momentan gefordert. Neben der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDJM) in Travemünde wird parallel um den Titel des Europameisters in Athen gesegelt. Trotzdem gehen rund 90 Segler der Klasse bei der IDJM an den Start und stellen damit das drittgrößte Regattafeld in Travemünde.

Neben dem amtierenden Vize-Europameister der U19-Altersklasse, Daniel Göttlich (Berlin) mit Segelpartner Linus Klasen, geht auch das Team Theresa Steinlein und Lina Plettner (Bayern) an den Start. Sie belegten 2016 bei der 420er-WM Platz 21. Vor Travemünde zeigten sie sich in den ersten fünf Wettfahrten in Bestform. „Wir sind sehr zufrieden über die Ergebnisse und wären nicht davon ausgegangen, dass wir die ersten vier Wettfahrten alle mit dem ersten Platz abschließen“, berichtet Theresa mit großer Freude. Die Frage, warum sie nach dem Opti in die Klasse der 420er gewechselt ist, kann sie schnell beantworten: „Das war schon immer unser Traum.“ Die beiden Mädchen haben gemeinsam die Ausbildung im Bayrischen Yacht-Club im Opti mit acht Jahren begonnen und wechselten mit 13 Jahren in den 420er. Wolfgang Stückl, Vorsitzender der deutschen Klassenvereinigung, erklärt, dass der 420er das perfekte Ausbildungs- und Jugendboot sei, bei dem nicht nur technische und taktische Grundlagen des Segelns bestens vermittelt werden, auch die Teamfähigkeit werde gefördert und gefordert. „Die Kommunikation zwischen Steuermann und Vorschoter, auch mal Kompromisse eingehen, um am Ende ein gemeinsames Ziel zu erreichen, spielen eine bedeutende Rolle in der Jugendarbeit mit dem 420er.“

Die 420er segeln in Travemünde auf Bahn Delta und haben einen weiten Weg zur Bahn. Nicht alle Teams haben das auf Anhieb realisiert, wie sich zum Regatta-Auftakt am Montag zeigte. „Zeitlich war es wirklich eng und schwierig, pünktlich zum Start bei der Bahn zu sein“, berichtete NRV-Trainer Anton Schmatz. Man brauche beinahe eine Stunde, um Boote und Segler zur Regattabahn zu schleppen, erklärt er. Moritz Stegmann, Wettfahrtleiter der IDJM der 420er sagte dazu, dass „alles regelkonform verlief“. Er wurde versucht, auf alle Segler Rücksicht zu nehmen. „Es ist nicht immer ganz einfach, gerade bei so einem großen Regattafeld, aber am Ende ist es eine Meisterschaft.“
Der Mittwoch verlief umso besser – Wetter- und Windbedingungen stimmten. Drei gute Wettfahrten konnten bei Wind mit durchschnittlich neun Knoten gesegelt werden. Ein stärkerer Winddreher sorgte zwischenzeitlich dafür, dass eine laufende Wettfahrt unterbrochen werden musste, um den Kurs neu zulegen. Das führende Team Steinlein/Plettner wird gefolgt von Göttlich/Klasen.

Bildunterschrift: Die 420er stellen das drittgrößte Feld der Meisterschaften. Foto: segel-bilder.de

Segel-Übertragung in Echtzeit

Von überall in der Welt aus können Internetnutzer die Regatten der Travemünder Woche live und in Echtzeit mitverfolgen. Das Software-Unternehmen SAP macht es möglich. Jeder gesegelte Kurs wird erfasst, denn alle Boote der Wettfahrten sind mit GPS-Trackern ausgestattet.

Das Software-Unternehmen SAP aus Walldorf unterstützt die Travemünder Woche bereits seit Jahren als Hauptpartner. Mit speziell auf den Segelsport zugeschnittenen Software-Lösungen hilft SAP Seglern, ihre Leistungen zu optimieren, und bringt Fans und Angehörige näher ans Geschehen heran. „Früher wurden nur die Boote auf der Medienbahn getrackt, auf der Travemünder Woche 2017 sind alle mit Trackern versorgt. Das ist für unser Team ein Riesenaufwand, soll aber in der Zukunft in der gesamten Segelwelt Standard werden“, erklärt SAP-Projektmanager Marcus Baur. Dass alle Boote getrackt werden, sei besonders im Jugendsegelbereich ein wichtiger Sicherheitsaspekt, betont er.

Zwei große Ziele verfolgt SAP mit seinen Segelsport-spezifischen Systemlösungen: den Seglern umfassende Daten für die Leistungsoptimierung zu liefern sowie die Zuschauer näher ans Segelgeschehen heranzubringen. „Es ist toll, dass die Segler mit Hilfe der gesammelten Daten im Nachhinein noch einmal ihre Rennleistung analysieren können. Eine hilfreiche Grundlage für die Berichterstattung ist das System auch für die Medienvertreter“, so Baur.

Außerdem sei der SAP Livestream auch bei den Eltern der Segler sehr beliebt, weil sie so die Rennen ihrer Kinder genau mitverfolgen können. Aber auch bei den Besuchern der Travemünder Woche kommt die Übertragung am SAP Sail Cube gut an. Bei schönem Wetter sind die Sitzplätze auf der hölzernen Tribüne vor der Leinwand rar. „Wir kommen immer gerne hierher. So ist man ganz dicht dran am Geschehen auf dem Wasser und kann durch die Kommentare alles gut nachvollziehen“, lobt ein Rentnerehepaar aus dem Lübecker Umland die Großbildleinwand.

Auf der Travemünder Woche startet der SAP Livestream täglich ab 12 Uhr. An drei Orten ist auf dem Eventgelände ist die Übertragung zu sehen: am SAP Sail Cube an der Nordermole sowie auf den Großbildleinwänden an der Tornadowiese und auf der Strandallee nahe der Bertlingstraße. Außerdem können Fans die Regatten live und in Echtzeit unter www.travemuende-woche.com verfolgen.

Bildunterschrift: Am SAP Sail Cube bekommen die Besucher Segeln live geliefert. Foto: segel-bilder.de

Ergebnisse
Internationale Deutsche Jugend- und Jüngstenmeisterschaften

29er (nach sechs Wettfahrten)
1. Tess Wilschut / Femke Van Den Berg (Niederlande, 2.0, 7.0, (8.0), 8.0, 4.0, 1.0), 22.0
2. Oscar Engström / Hugo Westberg (Schweden, 4.0, 3.0, (18.0), 2.0, 6.0, 7.0), 22.0
3. Mathias Berthet / Alexander Franks Penty (Norwegen, 1.0, 10.0, 1.0, (25.0), 8.0, 8.0), 28.0
4. Moritz Buck / Luca Schneider (Radolfzell, 3.0, 1.0, 11.0, 1.0, 13.0, (34.0)), 29.0
5. Paul Pietzcker / Linus Von Oppen (Berlin, 8.0, 6.0, 5.0, (14.0), 10.0, 5.0), 34.0
6. Ismene Usman / Svea Karsenbarg (Niederlande, 13.0, 9.0, 4.0, 4.0, 5.0, (28.0)), 35.0

O’pen Bic (nach sieben Wettfahrten)
1. Leonard Beyer (Hamburg, 1.0, (5.0), 1.0, 2.0, 1.0, 3.0, 5.0), 13.0
2. Ken Izuki (Japan, (8.0), 2.0, 2.0, 1.0, 8.0, 2.0, 3.0), 18.0
3. Matti Biedermann (Krefeld, 3.0, 1.0, 4.0, (9.0), 6.0, 6.0, 2.0), 22.0
4. Charlotte Finkenmeyer (Surendorf, 2.0, 3.0, 10.0, (26.0), 5.0, 7.0, 4.0), 31.0
5. Alexandra Krüger (Rostock, 5.0, 4.0, 8.0, 4.0, 2.0, 9.0, (15.0)), 32.0
6. Niclas Burdon (Lübeck, 15.0, 16.0, (19.0), 5.0, 10.0, 1.0, 1.0), 48.0

Europe (nach fünf Wettfahrten)
1. Johann Tammen (Kiel, (35.0), 5.0, 2.0, 4.0, 1.0), 12.0
2. Vincent Schrader (Georgsmarienhütte, 3.0, 3.0, 6.0, (17.0), 2.0), 14.0
3. Robert Zink (Marl, 1.0, 4.0, (35.0), 3.0, 7.0), 15.0
4. Kilian Vermeersch (Belgien, 4.0, (7.0), 3.0, 6.0, 6.0), 19.0
5. Simon Huellenkremer (Stuttgart, (35.0), 1.0, 7.0, 1.0, 15.0), 24.0
6. Philipp Menke (Clarholz, 5.0, 9.0, 5.0, 5.0, (17.0)), 24.0

Laser 4.7 (nach drei Wettfahrten)
1. Philipp Rathmann (Schwerin, 6.0, 7.0, 8.0), 21.0
2. Filip Miloszewski (Polen, 3.0, 2.0, 19.0), 24.0
3. Till Wanser (Hamburg, 12.0, 12.0, 1.0), 25.0
4. Marc Handschug (Potsdam, 11.0, 10.0, 4.0), 25.0
5. Julian Hoffmann (Blaiach, 1.0, 1.0, 25.0), 27.0
6. Maximilian Behrens (Offenbach, 18.0, 4.0, 7.0), 29.0

Laser Radial (nach drei Wettfahrten)
1. Carlotta Sophie Crüsemann (Hamburg, 3.0, 5.0, 3.0), 11.0
2. Laura Schewe (Kiel, 4.0, 10.0, 1.0), 15.0
3. Christoph Möhring (Münster, 3.0, 5.0, 11.0), 19.0
4. Tim Conradi (Düsseldorf, 1.0, 14.0, 6.0), 21.0
5. Leonie Siepmann (Hamburg, 7.0, 1.0, 13.0), 21.0
6. Justin Barth (Berlin, 8.0, 12.0, 2.0), 22.0

Teeny (nach sechs Wettfahrten)
1. Stefan Schmidt / Moritz Kretschmar (Seeburg, 2.0, 1.0, 1.0, 4.0, 1.0, (5.0)), 9.0
2. Tim Arne Kohlschmidt / Justus Kaminski (Dortmund, 5.0, (14.0), 2.0, 5.0, 2.0, 1.0), 15.0
3. Carlotta Meyer / Constantin Von Cramon (Eickhöpen, (6.9), 6.0, 4.0, 1.0, 3.0, 2.0), 16.0
4. Nik Nommensen / Oke Nommensen (Plön, 1.0, (12.0), 3.0, 2.0, 6.0, 4.0), 16.0
5. Jasmin Lang / Florentina Gerlach (Berlin, 4.0, 5.0, 9.0, 3.0, (10.0), 3.0), 24.0
6. Charlotte Müldner / Amelie Müldner (Lembruch, (14.0), 2.0, 5.0, 13.0, 4.0, 6.0), 30.0

Optimist (nach fünf Wettfahrten)
1. Johann Emmer (Kloster Lehnin, 1.0, 4.0, (8.0), 3.0, 2.0), 10.0
2. Mic Mohr (Plau, 1.0, 5.0, 1.0, 8.0, (13.0)), 15.0
3. Carl Krause (Rostock, (7.0), 3.0, 2.0, 7.0, 3.0), 15.0
4. Moritz-Alexander Dürholt (Düsseldorf, 4.0, 4.0, 4.0, 4.0, (15.0)), 16.0
5. Helena Wolff (Dänemark, (11.0), 4.0, 3.0, 9.0, 1.0), 17.0
6. Roko Mohr (Plau, 7.0, 2.0, (12.0), 2.0, 6.0), 17.0
7. Kjell Haschen (Lübeck, 6.0, (14.0), 8.0, 2.0, 3.0), 19.0
8. Catharina Schaaff (Berlin, 1.0, 12.0, 3.0, 4.0, (14.0)), 20.0
9. Luca Jost (Seemoos, 3.0, 2.0, 11.0, (12.0), 4.0), 20.0
10. Jesper Fleischer (Walluf, 3.0, 14.0, (20.0), 1.0, 3.0), 21.0

Pirat (nach fünf Wettfahrten)
1. Tobias Call / Nick Houben (Aachen, 1.0, 1.0, (4.0), 1.0, 1.0), 4.0
2. Niklas Hellwig / Lena Harder (Wedel, 3.0, (6.0), 2.0, 3.0, 3.0), 11.0
3. Robin Call / Henrik Junge (Aachen, (5.0), 5.0, 5.0, 2.0, 5.0), 17.0
4. Eike Lauszus / Matthias Lukosch (Lehmbruch, 9.0, (11.0), 3.0, 5.0, 2.0), 19.0
5. Tom Luis Schönfeldt / Caspar Miebach (Hamburg, 4.0, 2.0, 11.0, (14.0), 4.0), 21.0
6. Josh Köster / Jesse Heiny (Münster, 2.0, 4.0, 6.0, (22.0), 10.0), 22.0

420er (nach fünf Wettfahrten)
1. Theresa Steinlein / Lina Plettner (Starnberg, 1.0, 1.0, 1.0, 1.0, (4.0)), 4.0
2. Daniel Göttlich / Linus Klasen (Berlin, 2.0, 2.0, 2.0, (7.0), 2.0), 8.0
3. Philipp Royla / Kim Fernholz (Neukirchen, (21.0), 1.0, 4.0, 4.0, 1.0), 10.0
4. Felix Kaiser / Samuel Störr (Starnberg, 3.0, 3.0, 3.0, 1.0, (11.0)), 10.0
5. Finn Kenter / Lasse Kenter (Seeshaupt, 4.0, 4.0, 2.0, (12.0), 1.0), 11.0
6. Jonathan Steidle / Leonardo Honold (Konstanz, 4.0, 3.0, (8.0), 2.0, 3.0), 12.0

Techno 293 Plus (nach fünf Wettfahrten)
1. Selina Horber (Garmisch-Partenkirchen, 1.0, 1.0, 1.0, (3.0), 2.0), 5.0
2. Richard Sprenger (Paderborn, (2.0), 2.0, 2.0, 2.0, 1.0), 7.0
3. Aurel Thase (Bad Endorf, (3.0), 3.0, 3.0, 1.0, 3.0), 10.0
4. Lars Poggemann (Prien, 4.0, 4.0, 4.0, (5.0), 4.0), 16.0
5. Pia Suttkus (Surendorf, 5.0, 5.0, 5.0, (6.0), 5.0), 20.0
6. Johanne Schoen (Kronshagen, 6.0, (7.0), 6.0, 4.0, 6.0), 22.0

Techno 293 (nach fünf Wettfahrten)
1. Felix Kupky (Berlin, 1.0, 1.0, 1.0, (2.0), 1.0), 4.0
2. Samy Vielhuber (Prien, 2.0, (3.0), 3.0, 1.0, 3.0), 9.0
3. Eike Drawe (Berlin, 3.0, 4.0, 2.0, (5.0), 2.0), 11.0
4. Miro Tykal (Immenstadt, 4.0, 2.0, 5.0, 7.0, (12.0)), 18.0
5. Anton Richter (Kiel, 7.0, 5.0, (8.0), 3.0, 5.0), 20.0
6. Nadja Jablonski (Hamburg, (9.0), 9.0, 4.0, 4.0, 6.0), 23.0

Das Segel-Programm für Donnerstag
vorauss. 11 Uhr: IDJM Laser 4.7 (Bahn Charlie)
vorauss. 11 Uhr: IDJM Laser Radial (Bahn Charlie)
vorauss. 11 Uhr: IDJM 420er (Bahn Delta und SAP Media Race Course)
vorauss. 11 Uhr: IDJM Pirat (Bahn Delta)
vorauss. 11 Uhr: IDJüM Optimist (Bahn Foxtrott)
vorauss. 11 Uhr: IDJM Bic Techno 293 (Bahn Golf)
vorauss. 11 Uhr: IDJüM Teeny (Bahn Golf)
vorauss. 11 Uhr: IDJM O’pen Bic (Bahn Golf)
vorauss. 11 Uhr: IDJM 29er (Bahn Hotel)
vorauss. 11 Uhr: IDJM Europe (Bahn Hotel)
vorauss. 18 Uhr: OSC Hanse Race, Langstrecke der seegehenden Yachten

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