Nord Stream Race 05.09.2017

05.09.2017

Start zur vierten Etappe nach St. Petersburg
Deutscher Touring Yacht-Club gewinnt “Nord Stream Race Inshore Trophy” in Helsinki

Start zur vierten Etappe nach St. Petersburg
Deutscher Touring Yacht-Club gewinnt “Nord Stream Race Inshore Trophy” in Helsinki

Heute Abend um 20.30 Uhr (Ortszeit) wurde die vierte Etappe des Nord Stream Race in Helsinki, Finnland, gestartet. Vor dem letzten Leg steht der Deutsche Touring Yacht-Club bereits als Gewinner der «Nord Stream Race Inshore Trophy» fest.

Die entscheidende 170 Seemeilen lange Etappe der vom St. Petersburger Yacht Club organisierten Langstrecken-Regatta führt die internationalen Crews im finnischen Meerbusen zur Ziellinie nach St. Petersburg in Russland.

Vor dem Start zur vierten Offshore-Etappe fanden am Dienstag Nachmittag bei 22 Knoten Wind aus Ost drei Inshore-Rennen vor dem gastgebenden Helsingfors Segelklubb (HSK) statt.

Bei den kurzen Inshore Races konnte der Nyländska Jaktklubben (Team Finnland) mit dem erfahrenen Offshore Skipper-Kenneth Thelen im Heimatrevier das erste Rennen für sich entscheiden. Der Deutsche Touring Yacht-Club (DTYC) sicherte sich in den spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen im zweiten und dritten Rennen den ersten Platz. Damit gewinnt das Team aus Süddeutschland die “Nord Stream Race Inshore Trophy”.

Die dänischen Segler vom Frederikshavn Sejlklub mussten auf Grund eines Materialschadens am Mast kurz nach dem Auslaufen in den Hafen zurückkehren und konnten die Inshore-Races nicht segeln.

Hugh Brayshaw, der als Skipper das deutsche Team nach St. Petersburg ins Ziel bringt: „Wir freuen uns sehr über den heutigen Inshore-Sieg. Das gibt uns Power für die letzte Etappe, für die sehr viel Wind vorhergesagt ist. Das Team ist hochmotiviert.“

Um 20.30 Uhr (Ortszeit) startet die Nord-Stream-Race-Flotte mit den One-Design ClubSwan 50 Yachten zur letzten Etappe nach Russland.

Bei Starkwind aus Ost mit bis zu 25 Knoten (5-6 Windstärken) wird die letzte Etappe sicherlich eine die schwierigsten. Alle Teams müssen hochkonzentriert segeln, um die Schiffe gegen die bis zu zwei Meter hohen Wellen auf Top-Speed zu halten und die bestmögliche Performance zu erzielen.

Der Cape Crow Yacht Club (Team Schweden), der die zweite und dritte Etappe gewonnen hat, gilt als Favorit, doch erst in St. Petersburg steht das Endergebnis fest.

Skipper Patrik Sturesson: „Wir hoffen auf einen weiteren Sieg und werden sicherlich ganz vorne mitsegeln. Dabei behalten wir das finnische Team im Blick, denn sie sind unsere dichtesten Verfolger.“

Die fünf Teams sollen in St. Petersburg am Mittwochabend eintreffen.

Die besten Clubs der nationalen Segel-Ligen aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Rußland segeln dieses Jahr beim neuaufgelegten Nord Stream Race gegeneinander. Die Teams der teilnehmenden Clubs gehen mit einer zehnköpfigen Crew auf brandneuen 15 Meter langen One-Design-Rennyachten ClubSwan 50 an den Start.

Sie können das Rennen hier verfolgen:

http://www.tractrac.com/web/event-page/event_20170822_NordStream/1139/

Das Nord Stream Race, eine Langstreckenregatta durch die Ostsee, wird seit 2012 vom russischen Saint Petersburg Yacht Club mit Unterstützung von Gazprom und der Nord Stream AG ausgerichtet. Die Rennstrecke ist 1.000 Seemeilen lang und verläuft entlang der Nord Stream Pipeline. Die Regatta verbindet so die baltischen Länder, Russland, Deutschland, Finnland, Schweden und Dänemark. Die Flotte besteht aus fünf ClubSwan 50 Yachten.

Unter dem Motto „Connecting Baltics through Sports“ führt die Langstrecken-Regatta vom 26. August bis 7. September von Kiel nach Saint Petersburg – mit Zwischenstopps in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki.