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75. Nordseewoche 2009 - Pfingsten 2009
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30.05.2009
"SE Vibe Out Series": Profi-Crews beweisen ihr Können auf der
Nordseewoche
Auftakt der ersten Profi-Regatta auf der diesjährigen Nordseewoche,
die "SE Vibe Out Series", war am Freitagabend das Sundowner-Race von
Cuxhaven nach Helgoland. Während Tilmar Hansens "Outsider" die
Hochseeinsel als erste Yacht erreichte, siegte in der Gesamtwertung
der ORC-Gruppe 1 die "Topas", eine Mumm 30. Am Sonnabend wurde die
Wettfahrt bei bestem Segelwetter beendet. "Einer der tollsten Tage,
den ich in den vielen Jahren auf der Nordseewoche bisher erlebt
habe," sagte Bernd Jörg, Organisationsleiter der Nordseewoche.
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Foto: Sebastian Höhn
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Helgoland, 30.05.2009 - Für einige Mannschaften hieß es am
Freitagabend wieder: Yacht klar machen für den zweiten Regattastart
des Tages und den Auftakt der ersten Profi-Wettfahrt. Insgesamt 26
Crews segelten nach dem Startschuss um 19 Uhr die legendäre Sundowner-
Wettfahrt - erster Teil der "SE Vibe Out Series" - nach Helgoland.
Die Regatta begann mit einem eng gedrängten Feld. Viele Yachtrümpfe
waren nur durch wenige Meter voneinander getrennt. Ab Höhe Neuwerk
wurde der Horizont bunt – zahlreiche Spinnaker gesetzt. Die vier
Windstärken aus nord-nordöstlicher Richtung erlaubten einen schnellen
Halbwindkurs in Richtung der Hochseeinsel.
Bereits nach 2 Stunden, 55 Minuten erreichte Tilmar Hansens neue
"Outsider", eine Elliot 52 SS, die Ziellinie vor Helgoland, gefolgt
von der "Scho-ka-kola" elf Minuten später. Das beste berechnete
Ergebnis in der ORC-Gruppe 1 erzielte die "Topas". Die "lot.jonn..."
wurde Sieger in der ORC-Gruppe 1 und 2. In der Gruppe 3 und 4
schaffte die "Honk" Platz 1. Unter den nach IRC gewerteten Yachten
erreichte die Frauen-Crew mit Skipperin Inken Braunschmidt auf der
"Diabola" die beste Platzierung, dicht gefolgt von der "Best
Buddies", einer Swan 41 R.
Der harte Regattatag – viele segelten schon seit 6 Uhr morgen fast
ohne Pause – hatte einen krönenden Abschluss: die SE Vibe Out
Mitternachts-Party mit Bombenstimmung bis in den frühen Morgen und
machte der Tradition des "Vereins zur Schonung der Betten in der
Morgenröte" alle Ehre.
Der zweite Tag der Nordseewoche begann, wie der erste aufgehört
hatte: mit guten Windbedingungen und schönstem Sonnenschein. Nachdem
die Zubringer-Regatten in Bremerhaven, Wilhelmshaven, Cuxhaven und
Hallig Hooge jeweils um 8 Uhr bei konstanten 3 bis 4 Windstärken
starteten, war auf Helgoland um 12 Uhr Beginn des zweiten Teils der
"SE Vibe Out Series" - Hummer 1. Mehr als 20 Proficrews gingen mit
ihren Yachten an den Start. Während die "Utsider" nach 1 Stunde, 23
Minuten als erste Yacht die Ziellinie überquerte, endete die
Kurzwettfahrt für die "Beluga Sailing Team", eine Rodman 42, nach
berechnetem Ergebnis mit dem Sieg in der ORC-Gruppe 1. Probleme gab
es auf der "Ownership". Dort hatte laut Wettfahrtleiter Stefan
Lehnert ein Segelfallblock Schaden genommen: Die Crew mit Steuerfrau
Kirsten Harmstorf musste die Wettfahrt abbrechen, konnte aber beim
Start der folgenden Regatta "SE Vibe Out Series" Hummer 2 wieder
antreten.
Nach der dritten und letzten Wettfahrt der "SE Vibe Out
Series" (Hummer 2) musste die Mannschaft der "Beluga Sailing Team" in
der ORC-Gruppe 1 ihre Bestplatzierung wieder an die "Topas" abgeben,
die nach 2 Stunden und 19 Minuten als erste den Zieldurchlauf
schaffte. Für die "Topas"-Crew bedeutete das abermalige sehr gute
Ergebnis in der Endauswertung: Sieg in der gesamten "SE Vibe Out
Series" (ORC-Gruppe 1). In der ORC-Gruppe 2 hatten die Segler der
"lot.jonn..." Grund zum Feiern. Ihr Sieg in der letzten Wettfahrt der
Regatta-Serie reichte auch zum Gesamtsieg in der Gruppe. Während sich
in der kleinsten Gruppe 3 und 4 wieder die "Honk" mit Harald Müller
am Steuer den ersten Platz vor der "Highlife" ersegelte, siegte unter
den IRC-Yachten die "Outsider". In der Gesamtwertung aller drei
Regatten schaffte sie es allerdings nur auf den zweiten Rang. Die
"Diabola", die zuvor zweimal erste wurde, blieb im Gesamtergebnis
Gruppenbeste.
"Das war einer der tollsten Tage, den ich in den vielen Jahren auf
der Nordseewoche bisher erlebt habe", so Bernd Jörg,
Organisationsleiter der Nordseewoche. "Sonne, Wind, Wellen – und die
Frauencrews ganz vorne dabei. Dazu die Rekordbeteiligung - was kann
man sich für eine Jubiläumsveranstaltung mehr wünschen?"
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