Match Races 2007
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Matchraces 2007
26.09.2007
Gute Stimmung bei den Skipperinnen des Ladies Match Cup
Die Newcomerin Madlen Frey aus Konstanz freut sich auf spannende Begegnungen mit der internationalen Segelelite
"Die Konkurrenz ist extrem hart"

Friedrichshafen - Vier der Top-Ten der Frauensegelite sind zu Gast beim Ladies Match Cup 2007 im Rahmen der INTERBOOT in Friedrichshafen: Lotte Meldgaard Pedersen aus Dänemark ist auf Platz zwei der Weltrangliste, Silke Hahlbrock, die derzeit beste deutsche Match-Racerin, liegt auf Platz fünf, Josie Gibson aus Großbritannien belegt dicht hinter ihr den siebten Weltranglistenplatz und Christelle Philippe aus Frankreiche liegt auf Platz neun.

Die mit 10.000 Euro Preisgeld dotierte Sportveranstaltung ist mit der höchsten Wertungsstufe ("Grade 1") ausgeschrieben und gilt im dritten Jahr ihres Bestehens als Top-Adresse für den internationalen Frauensegelsport.

Am Trainingstag ist die Stimmung unter den Frauenteams trotz Regen und Kälte gut. Die Crews segeln in diesem Jahr erstmals auf Yachten der Klasse Bavaria Match 35 mit insgesamt fünf Crewmitgliedern. Lorenza Mariani (Platz 25) kennt das Ladies Match Cup schon aus den letzten Jahren. Völlig neu sind jedoch auch für sie die Bavarias. "Die Boote sind ziemlich groß, ich persönlich bevorzuge die kleineren Boote, aber wir werden unser Bestes geben", sagt die Italienierin. Auch Christelle Philippe, Weltranglistenneunte aus Frankreich, segelt erstmals auf den großen Booten und hat eine neue Trimmerin mit an Bord.

Die Newcomerin Madlen Frey aus Konstanz setzt deshalb auf eine gute Ausgangslage: "Ich hoffe, wir können unseren Heimvorteil nutzen, weil wir die Bavaria gut kennen - ihre Schwächen und Stärken". Madlen Frey hat die "Wild Card" gezogen und startet für den Yacht Club Langenargen. Sie sieht ihre Teilnahme als "Riesenchance, denn die Konkurrenz ist extrem hart."

In der internationalen Spitzenklasse segelt auch Silke Hahlbrock ganz vorne mit (Platz 5 der Weltrangliste). Sie ist jedoch in den letzten Wochen in der Weltrangliste um zwei Plätze zurückgefallen. "Wir hatten Pech, denn wir haben zu wenig trainiert", so Hahlbrock, "nun hoffen wir aber wieder die Nase vorn zu haben". Auch Christelle Philippe setzt auf Sieg in Friedrichshafen. Die Französin zeichnet sich durch schnelle und ruhige Manöver aus, und will durch eine hohe Wertung im Ladies Match Cup möglichst weiter in der Weltrangliste steigen - der Traum einer jeder Skipperin am Start.

Von Donnerstag bis Samstag finden jeweils ab 9 Uhr morgens Round Robins statt, am Sonntag wird das Finale ausgesegelt und ab 15 Uhr findet die Siegerehrung mit großer Pressekonferenz statt. Weitere Informationen und Pressebilder gibt es unter www.interboot.de.

Kontakt: INTERBOOT-Hafen, Rosaly Magg, Tel. 07541-3006450, presse-hafen@messe-fn.de

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Segeln blindes gif
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