Einführung ins Internet

Übersicht Fundgrube
1. Einleitung

2. Geschichte

3. So funktioniert das Internet
3.1. Der eigene PC
3.2. Der Provider
3.3. Die Leitungen
3.4. Zeit sparen mit Zwischenspeicher

4. Die fünf Bausteine des Internet
4.1. World Wide Web
4.2. eMail
4.3. Chats
4.4. Newsgroups
4.5. Dateiübertragung

5. Voraussetzungen für den eigenen Anschluß
5.1. Der Computer
5.2. Das Modem
5.3. Die Software
5.4. Die Telefonleitung

6. Schnittstelle zum Netz
6.1. Online-Anbieter
6.2. Provider

7. Nutzer-Profile
7.1. Anwender-Statistik für Deutschland (1998)
7.2. Die häufigsten Gründe für einen Internet-Anschluß
7.3. Die Sprachen im World Wide Web

8. Angebote der Boots- und Yachtbranche
8.1. Private Seiten
8.2. Vereine und Verbände
8.3. Verbände, Vereinigungen, Gesellschaften
8.4. Firmen und Unternehmen
8.5. Printmedien
8.6. Communities / Themen-Server

9. Der Weg zum eigenen Angebot
9.1. Aufbau und Sprache der HTML-Seiten
9.2. Bessere Optik: Grafik und Fotos
9.3. Mehr Ordnung: Tabellen und Frames
9.4. Kosten / Nutzen-Analyse
9.5. Der richtige Servicepartner

10. Die Zukunft des Internet
10.1. "Internet2" und "Next Generation Internet"
10.2. ADSL - neue Geschwindigkeiten bei der Telekom
10.3. Surfen via Kabelnetz
10.4. Surfen via Satellit
10.5. Internet aus der Steckdose
10.6. Aus HTML wird XML

11. Häufig gestellte Fragen

12. Internet - ABC


Einführung ins Internet

1. Einleitung
Weit mehr als 100 Millionen Menschen sind weltweit schon über das Internet miteinander verbunden. Sie senden sich Botschaften via eMail, diskutieren live per Tastatur, beziehen Softwareprogramme direkt vom Hersteller oder nutzen hunderte von Millionen Seiten des World Wide Web.
Das Internet macht jeden PC zur universellen Kommunikationsmaschine, weil jeglicher Inhalt computerlesbar ist. Das Internetprotokoll IP macht es möglich: Es sorgt als gemeinsame Sprache dafür, daß jeder mit jedem Computer ganz einfach ans Netz gehen kann, ganz gleich ob mit PC-Windows oder Apple-Macintosh, ob von zu Hause, im Büro oder von unterwegs.

2. Geschichte
1962 Paul Barand von der RAND Corporation diskutierte über die Möglichkeit, wie das U.S.-Militär sich vor ernsten Zerstörungen durch atomare Angriffe schützen könne. Er schlug ein System ohne zentrale Steuerung und Kontrolle vor, bei dem die Überlebenden Netzknoten in der Lage wären, trotz des Ausfalls anderer Punkte Verbindungen aufrechtzuerhalten. Von Anfang an sollte von einem unzuverlässigen Netz ausgegangen werden.
Wichtigstes Merkmal eines solchen Netzes sollten paketvermittelte Verbindungen sein. Dabei wird jede Nachricht in einzelne Pakete mit eigener Adresse aufgeteilt, die unabhängig voneinander Ihren Weg durch das Netz zum Empfänger finden und dort wieder zusammengesetzt werden
1966 Vom Pentagon finanzierte Forschungscomputer an amerikanischen Universitäten sollten vernetzt werden um teure Technologien besser auslasten zu können.
1969 Das erste Netz wird von einer Projektgruppe des amerikanischen Verteidigungsministeriums, der ARPA (Advanced Research Projekt Agency) verwendet um zunächst vier Forschungscomputer der Universitäten in Los Angeles, Stanford, Utah und Santa Barbara zu verbinden um so die Großrechnerkapazitäten besser auszunutzen.
Der erste Vermittlungsrechner wurde am 1.9.1969 in Los Angeles in Betrieb genommen und bestand aus einem für damalige Verhältnisse leistungsfähigen Minicomputer mit 12 KByte Speicher.
1972 Das erste eMail-Programm legt den Grundstein für den beliebtesten Teil des Internet.
Das ARPANET mit inzwischen 40 Rechnern wird auf der "First International Conference on Computer Communications" erstmals öffentlich vorgestellt. Auf dieser Konferenz wird die "InterNetwork Working Group" (INWG) gegründet, mit dem Ziel, ein gemeinsames Protokoll für internationale Verbindungen zwischen autonomen Netzwerken zu entwickeln, das unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie sein soll.
1973 Das Internetprotokoll NCP vereinfacht die Vernetzung von Computern.
1979 Die ersten Diskussionsforen entstehen. Das Usenet stellt eine Vielzahl von Newsgroups zur Verfügung.
1982 Markteinführung des PC. Jetzt können Hacker per Modem im Internet Paßwörter knacken - und machen damit Schlagzeilen.
1991 Das WWW (World Wide web) wird erfunden. Der Schweizer Tim Berners-Lee ermöglicht durch die Einführung der HTML-Sprache das weltweite "Surfen".
1993 Die ersten Browser wie "Mosaic" werden entwickelt heute eher unbedeutend. "Netscape Communicator" und "Microsoft Internet Explorer" sind die heutigen Marktführer.

3. So funktioniert das Internet

3.1. Der eigene PC
Mit einem PC und angeschlossenem Modem wird die Telefonnummer für den Internet-Zugang des Providers angewählt. Das Modem stellt die Verbindung zum Provider her und überträgt Benutzername und Paßwort, das für den Zugang vereinbart wurde.
3.2. Der Provider
Der Provider prüft die Berechtigung (Paßwort) und knüpft den Teilnehmer an seine Standleitung an. Diese Standleitung ist permanent ans Internet angeschlossen und kostet den Provider einen festen Monatsbetrag, den er in seiner Kalkulation auf seine Kunden umlegt

3.3. Die Leitungen
Annähernd mit Lichtgeschwindigkeit werden die Daten über Überlandleitungen, Seekabel oder Satellit übertragen. Dabei kann ein Dokument aus mehreren Datenpaketen bestehen, die auf unterschiedlichen Wegen dann wieder gemeinsam den Surfer erreichen. Dort werden Sie wieder zu einem Dokument zusammengebaut. Das Dokument ist erst dann komplett sichtbar, wenn alle Pakete angekommen sind.

3.4. Zeit sparen mit Zwischenspeicher
Der Provider betreibt einen Zwischenspeicher, in dem die von seinen Kunden häufig angeforderte Dokumente "zwischengespeichert" werden, einen sog. "Proxy-Server". Auch auf dem eigenen PC wird gespeichert über den sog. "Cache". Alle Dokumente, die bereits besucht wurden werden beim wiederholten Besuch von der Festplatte geladen und nicht aus dem Internet. Beide Methoden haben den Vorteil kürzerer Ladezeiten gegenüber dem Nachteil fehlender Aktualität. Dokumente die häufig geändert werden sollten immer direkt aus dem Internet geladen werden. Hierfür kann man am eigenen PC im Browser den Proxy und Cache deaktivieren oder man klickt bei gedrückt gehaltener Shift-Taste (Großschreibung) auf den Button des Browsers "Reload / Neu laden".

4. Die fünf Bausteine des Internet

4.1. World Wide Web
Das sog. Surfen im Internet Das World Wide Web ist der berühmteste Teil des Internet. 1991 von Physikern am Kernforschungszentrum CERN entwickelt, sorgt er durch seine leicht bedienbare graphische Oberfläche seit Anfang der 90er Jahre für den heute allgegenwärtigen Internet-Boom. Man wählt gezielt Angebote und deren Seiten an oder klickt von einem Angebot zum nächsten - auf der Suche nach Informationen, Bildern oder sogar Videos und Musikstücken.

Grundlage des World Wide Web ist dessen Sprache: HTML
Als Ableger des SGML von 1969 diente es Anfangs dazu, Forschungsergebnisse untereinander auszutauschen. Durch die Entwicklung von Browser-Software verschiedener Hersteller entstanden immer neuere inoffizielle Standards. Während die beiden großen Anbieter Netscape und Microsoft jeder für sich bestimmte Funktionen in ihre Software einbauten, die der andere wiederum nicht verstand, reagierte das W3-Consortium extrem langsam auf diese schnellen Entwicklungen und verabschiedete erst 1995 den HTML-Standard 2.0
In den folgenden beiden Jahren bauten die Softwareentwickler immer wieder neue Standards in Ihre Browser ein, die jedoch nicht vorher vom W3C verabschiedet wurden. Es entstand der sog. "Browser-Krieg", bei dem man sich als Webseiten-Programmierer immer zwischen der Optimierung seiner Seiten für den einen oder den anderen Browser entscheiden mußte. Oder man verzichtete auf all' die Neuerungen, die die Seiten hätten interessanter machen können.
Erst Anfang 1998 wurde der neue Standard HTML 4.0 verabschiedet, an den sich beide Browser-Giganten halten wollen. Trotzdem arbeitet jeder an zusätzlichen Neuerungen, die nur auf Ihrem Browser nutzbar sind. Netscape an seinen "Layern", Microsoft an seinem "ActiveX".
Der HTML-Standard 4.0 integriert aber nun endlich das Frame-Konzept, und stellt das Instrument der "Cascading Style Sheets" zur Verfügung.
4.2. eMail - Die elektronische Post
eMail gehört zu den seit Beginn des ARPANET verfügbaren Diensten und ist heute die am meisten genutzte Funktion des Internet. Die elektronischen Briefe können auch Bilder oder Töne enthalten. Wer am PC arbeitet, kann seine Arbeit als Datei per eMail verschicken. Der Adressat holt sich seine eMail vom Postfach, wann immer er will.
4.3. Chats - Unterhaltung live am Bildschirm via Tastatur.
Vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt: Fragen, Antworten, Bemerkungen mit wildfremden Gesprächspartnern. Spannend aber anonym.
4.4. Newsgroups - Die Pinnwände des Internet
50.000 nach Themen geordnete Diskussionsforen des Usenet stehen zur Verfügung. Hier kann man Fragen stellen, um Tips und Hilfe bitten, oder einfach nachschauen, was Andere bisher geschrieben haben.
4.5. Dateiübertragung
FTP - die größte Festplatte der Welt Das "File Transfer Protokoll" ermöglicht die plattformunabhängige Übertragung von Dateien zwischen zwei Rechnern. Mit Milliarden von Ordnern auf Millionen von Computern stellt es heute die größte Festplatte der Welt dar und kann von jedermann kostenlos zum Herunterladen von Dateien und ganzen Programmen genutzt werden. Das FTP ist einer der ältesten Dienste im Internet.


5. Voraussetzungen für den eigenen Anschluß

5.1. Der Computer
Auch ältere Pentium-PCs sind für den Anschluß ans Internet geeignet. Lediglich der Arbeitsspeicher sollte mind. 32 MB groß sein, um stabile Online-Sitzungen zu gewährleisten. Grafikkarte (2 MB) und Monitor (min. 15") sollten eine flimmerfreie Auflösung von 800 x 600 Pixel ermöglichen (Die meisten Webseiten sind auf 800 x 600 Pixel optimiert). Beim Neukauf eines PC reicht die einfachste Version der aktuellen Modellpalette völlig aus.
5.2. Das Modem
Heutige Modems leisten bis zu 56.000 BPS. Damit kann man auch analog einen schnellen Zugang zum Internet erreichen. Anstelle des Modems kann man bei vorhandenem ISDN-Anschluß auch über eine eingebaute ISDN-Karte online gehen. Hier beträgt die max. Geschwindigkeit 64.000 BPS.
5.3. Die Software
Jede Software, die man für das Internet braucht, ist kostenlos. Man erhält sie vom Zugangsprovider, erhält sie zusammen mit einer Computerzeitschrift oder lädt sie aus dem Internet selbst herunter.
5.4. Die Telefonleitung
Das Modem wird mit seinem Verbindungskabel an eine vorhandene TAE-Telefondose angeschlossen. Wer gleichzeitig im Internet surfen und trotzdem telefonisch erreichbar sein will, sollte einen ISDN-Anschluß beantragen. Die bisherige Telefonnummer kann - im Gegensatz zu früher behalten werden.


6. Schnittstelle zum Netz

6.1. Online-Anbieter
T-Online, AOL, CompuServe, ...
Online-Anbieter betreiben - unabhängig vom Internet - ein eigenes Netz mit Informationen. Selbstverständlich stellen sie aber auch den Zugang zum Internet zur Verfügung. Alle Online-Anbieter berechnen neben einer geringen Grundgebühr zeitabhängige Gebühren, die bei häufiger und längerer Nutzung sehr hoch ausfallen können. Daher sind Online-Anbieter nur für Gelegenheitssurfer zu empfehlen. Für Online-Anbieter spricht der gute Support, sowohl durch leicht verständliche Installations-Software auf CD-ROM, als auch der teils kostenlose Telefon-Support, der bei akuten Problemen Hilfestellung leistet.
6.2. Provider
nacamar, UUNet, VossNet, cityweb, usw.
Reine Internet-Provider stellen nur den Zugang zum Internet her. Konkret bedeutet dies, daß der Anwender über eine DFÜ-Verbindung (Windows 95/98) mit der Online-Telefonnummer des Providers eine Verbindung zum Server herstellt. Dort werden der vereinbarte Benutzername und das Paßwort überprüft und man wird ans Netz angeknüpft.
Vorteil einiger Provider sind Pauschaltarife für Vielsurfer. Monatliche Gebühren von 25-50 DM sind bei zeitabhängigen Tarifen schnell überschritten. Da aber nicht jeder Provider an jedem Ort einen Zugang zum Ortstarif anbieten kann, lohnt sich eine vorherige Recherche.


7. Nutzer-Profile

7.1. Anwender-Statistik für Deutschland (1998)
Durchschnittsalter 35,5 Jahre
Anteil Männer 84,5 %
Anteil Frauen 15,5 %
Angestellte 43,6 %
Selbständige 16,3 %
Studenten 17,1 %
7.2. Die häufigsten Gründe für einen Internet-Anschluß
78 % Suche nach Informationen
75 % Neugierde
63 % Anschluß an eine neue Technik nicht verpassen
56 % Nutze jede mögliche Informationsquelle
15 % Komme an neue Unterhaltungsangebote heran
Quelle: ComCult Internetstudie 1997

7.3. Die Sprachen im World Wide Web
60,0 % Englisch
9,6 % Spanisch
8,8 % Deutsch
8,8 % Japanisch
4,0 % Französisch


8. Angebote der Boots- und Yachtbranche

8.1. Private Seiten
Beispiel: Roland Gäbler
Der Tornado-Weltmeister erzählt hier, wie er zum Segeln kam, listet seine Erfolge auf und bietet einige seiner schönsten Fotos an; für die Presse auch druckfähige Downloads.
8.2. Vereine und Verbände
Yachtclubs und Segelvereine
Vom Kieler Yachtclub bis zur Wassersportgemeinschaft Irgendwo stellen sich schon über 100 Clubs und Vereine im Internet dar. Gerade sportlich aktive Clubs mit vielen ausgeschriebenen Regatten nutzen die Möglichkeiten des Internet. Selbst Regattameldungen sind schon per eMail-Formular möglich.


9. Der Weg zum eigenen Angebot

9.1. Aufbau und Sprache der HTML-Seiten
Webseiten werden in der Regel in HTML-Sprache geschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Textdatei, die im reinen Textmodus geschrieben und abgespeichert wird, und die Dateiendung ".htm" oder ".html" hat. Diese Textdatei enthält neben dem reinen Text, der erscheinen soll, sog. "HTML-Tags". Dies sind in spitze Klammern eingefügte Befehle, die für die gewünschte Formatierung des Textes sorgen, also die Größe und Farbe der Schrift, deren Ausrichtung usw.. Außerdem werden mit diesen Befehlen Grafiken und Fotos eingefügt, die als Bilddatei mit Ihrer Quelle angegeben werden. So wird eine Webseite mit vielen Grafiken im Browser tatsächlich aus mehreren Dateien zusammengesetzt.
Um HTML-Dateien zu erstellen, kann man entweder
einen einfachen Texteditor oder ein Textverarbeitungsprogramm verwenden, in dem man alle HTML-Tags selbst einfügt. Der Buchhandel stellt hierfür ausreichende Literatur zur Verfügung.
oder
man verwendet einen sog. "Webeditor", der im sog. "WYSIWYG-Modus" (what you see is what you get) arbeitet, und während der Eingabe die Webseite ungefähr so darstellt, wie sie hinterher im Browser auch dargestellt wird. Für eine exakte Kontrolle empfiehlt sich aber immer die Ansicht über den Browser.
Anmerkung: Der Browser kann neben Online-Adressen auch Dateien auf der eigenen Festplatte öffnen und damit die selbst geschriebenen Seiten darstellen.
9.2. Bessere Optik: Grafik und Fotos
Grafische Elemente, wie optisch ansprechende Schriftzüge, Skizzen und Karten, sowie Fotos sind heute neben der reinen Textinformation schon selbstverständlich und machen das Angebot optisch erst interessant. Bei der Erstellung von einzubindenden Grafiken ist jedoch zu beachten, die physikalische Größe der Datei so klein wie möglich zu halten. Dies geschieht auch auf Kosten der Abbildungsqualität, so daß hier mit einem gewissen Fingerspitzengefühl immer ein vernünftiger Kompromiß zwischen hoher Qualität und kurzen Ladezeiten gefunden werden muß.
Generell gilt, beim Scannen von Fotos nicht die höchste, sondern die Bildschirmauflösung von 72 bzw. 75 Pixel einzustellen. Die Maßeinheit für die Größe der Grafik ist nicht "cm" wie beim Druck, sondern "Pixel". Um die dargestellte Größe auf dem Bildschirm beurteilen zu können, geht man von einer durchschnittlichen Bildschirmdarstellung von 800 Pixel Breite und 600 Pixel Höhe aus. Relativ zu diesen Daten stellt man den Raum ein, den die Grafik auf dem Bildschirm einnehmen soll.
GIF-Format
Bei Grafiken mit wenigen Farben, bspw. bei Logos, Zeichnungen etc. wird das GIF-Format verwendet. Um die Datei, die max. 256 Farben darstellen kann, möglichst klein zu halten, sollte die Farbtiefe möglichst gering, in der Regel auf 4 Bit Farbtiefe mit 16 Farben eingestellt werden.
JPG-Format
Bei sehr vielen Farben, gerade bei Fotos, empfiehlt sich das JPG-Format. Hier sollte eine Kompressionsstufe gewählt werden, die - wie beim GIF-Format - den optimalen Kompromiß zwischen Bildqualität und kleiner Dateigröße darstellt. Bei vielen Bildbearbeitungsprogrammen kann dies in einer Vorschau beurteilt werden.
9.3. Mehr Ordnung: Tabellen und Frames
Um die einzelnen Bildelemente auf dem Bildschirm klar zu gliedern, gibt es die Möglichkeit, einzelne rechteckige Teile des Bildschirms in Größe und Ausrichtung zu definieren. In diese Bildschirmteilen wird dann der Text oder die Grafik eingefügt.
Tabellen
Eine Tabelle wird innerhalb einer HTML-Datei aufgebaut, die in Erscheinung und Größe definiert werden kann. Da die Tabelle nur Zeilen und Spalten kennt, macht es bei aufwendigeren Darstellungen Sinn, Tabellen ineinander zu verschachteln.
Frames
Mit Frames werden auf dem Bildschirm mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet, in denen jeweils eine separate HTML-Datei dargestellt wird. Man kann Frames so definieren, daß bspw. in einem schmalen Fenster ein Inhaltsmenü dauerhaft sichtbar bleibt.
Für eine optimale Navigation und ein intuitives Zurechtfinden des Anwenders ist der Einsatz von Frames sehr sinnvoll.
In der Vergangenheit (vor 1-2 Jahren) wurde von dem Einsatz von Frames noch abgeraten, da damals nicht alle Browser diese Technik darstellen konnten, und so bei manchen Anwendern die Darstellung ausfiel. Heute jedoch überwiegt der Vorteil der Darstellungsmöglichkeiten gegenüber einem verschwindend gering werdenden Anteil von Anwendern, die noch alte Browser-Versionen benutzen.
9.4. Kosten / Nutzen-Analyse
Will man im Internet nicht nur surfen und damit konsumieren, sondern selbst eigene Webseiten zur Information bzw. Werbung anbieten, so stellen sich viele Fragen, die nach einer passenden Antwort suchen.
Erstellung der Webseiten
Natürlich kann man mit jedem PC die Webseiten auch selbst erstellen. Dafür lernt man entweder die HTML-Sprache, in der die Webseiten programmiert werden, oder verwendet hierfür einen sog. "Webeditor" d.h. eine Software, die einem beim Zusammenbau von Text und Grafik diese Arbeit abnimmt.
Des Weiteren benötigt man einen Scanner und eine Bildbearbeitungssoftware, mit der man die eingescannten Bildvorlagen farbkorrigiert, nachschärft, ins richtige Dateiformat exportiert und die richtigen Optionen für kleine Dateigrößen wählt.
Außerdem empfiehlt sich eine Grafiksoftware, mit der man ansprechend gestaltete Schriftzüge erstellen, und ins richtige Dateiformat exportieren kann.
Oft fehlt hierfür aber die Zeit und/oder das technische Verständnis. Dann beauftragt man einen professionellen Webdesigner und/oder Webmaster, dessen Leistungsfähigkeit durch verschiedene, im Internet nachprüfbare, Referenzen beurteilt werden kann.
Natürlich sollten sich auch auf den Webseiten Logos und Farben, wie sie bisher in der Printwerbung verwendet wurde, wiederholen. So erkennt der Kunde sofort, daß er im Internet die richtigen Seiten gefunden hat.
Die Internet-Adresse
Viele Online-Anbieter machen hier den selben entscheidenden Fehler.
Sie sparen sich die Kosten für eine eigene Internet-Domain und wundern sich dann über die mäßige Resonanz. Oft ist dieser Fehler mit dem Trugschluß gekoppelt, das Internet dürfe nichts kosten, und der Platz für die eigene Homepage ist beim Zugangsprovider ja eh umsonst.
So entstehen dann eigenartige Adressen wie bspw.:
"http://home.t-online.de/home/yachtcharter-ahoi/index.html",
die sich auf Anhieb kein Kunde merken kann. Dabei könnte es auch
"www.ahoi.de"
heißen. Diesen Namen kann sich jeder Kunde allein schon vom Zuhören her merken, ohne daß er ihn aufschreiben muß. Die eigene Internet-Adresse sollte man ohne Anmerkungen zur speziellen Schreibweise im Gespräch weitergeben können.
Dabei fallen die Kosten für eine eigene Domain "www.name.de" weitaus geringer aus, als bspw. für den Druck von Prospektmaterial (ohne Verteilung) oder für Anzeigenwerbung.
Außerdem läßt sich eine kurze Internet-Adresse gut in die Printwerbung einbauen, so daß alle Leser mit Online-Anschluß mit großem Interesse die Webseiten durchstöbern werden.
9.5. Der richtige Servicepartner
Bei der Wahl des Service-Providers zählen nicht nur die nackten Zahlen, die eine zuverlässige Veröffentlichung der eigenen Webseiten gewährleisten. Es stellt sich auch die Frage, was dieser Partner für die Bekanntmachung des Angebots tun kann.
Neben einer optimalen Vorbereitung der Webseiten für die Suchmaschinenanmeldung und die Anmeldung bei den Suchmaschinen selbst, gibt es auch die Möglichkeit, bei themengebundenen Anbietern mit Internet-Verzeichnissen wie z.B. einem Branchenbuch einen Eintrag mit Hyperlink auf das eigene Angebot zu plazieren.
Hat solch ein themengebundenes Internet-Verzeichnis erst einmal mehrere Hundert Anbieter versammelt, wird es von den Kunden als Nachschlagewerk gerne genutzt.
Außerdem macht es Sinn, wenn der Servicepartner, der die Webseiten gestalten, erstellen und in sinnvoller Weise zu einem Angebotsprogramm verbindet, sich in dem jeweiligen Thema auskennt, und bereits ähnliche Präsentationen verwirklicht hat. Was nutzt ein Spezialist für Gebrauchtwagen oder Immobilien, wenn durch das Internet eine Dienstleistung für Yachteigner beworben werden soll?!


10. Die Zukunft des Internet

10.1. "Internet2" und "Next Generation Internet"
Das "Internet2" wird von verschiedenen Universitäten und Unternehmen - wie IBM oder AT&T - finanziert, während das "Next Generation Internet" ein Projekt der US-Regierung und der NASA ist. Beide Systeme wollen das bereits vorhanden Internet nutzen, und durch den Einsatz von Glasfaserkabel und neu programmierter Software die Übertragungsgeschwindigkeit um das 100- bis 1.000-fache erhöhen.
So könnten bspw. die Datenmenge einer 30-bändigen Enzyklopädie innerhalb nur einer einzigen Sekunde übertragen werden. In der Hauptsache soll dann aber nicht nur das Herunterladen von Bibliotheken ermöglicht werden, sondern vielmehr die Nutzung multimedialer Anwendungen wie Musiktitel oder Filme. Da die zu übertragenden Datenmengen hier immens hoch sind, waren mit der bisherigen Technik solche Anwendungen fast unmöglich. Dem soll durch die neue Technologie Abhilfe geschaffen werden.
Zunächst bleibt diese neue Technik nur Regierungsstellen, Universitäten und Forschungseinrichtungen vorbehalten. Nach ein paar Jahren soll sie dann aber auch dem privaten Konsumenten zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich müssen hierfür auch neue Knotenpunkte geschaffen werden, die solche großen Datenmengen verkraften können - sog. "GigaPOPs". Während heute der stärkste Knotenpunkt bei Frankfurt 155 Millionen BPS übertragen kann, sind die zukünftigen GigaPOPs in der Lage, gleichzeitig 2,4 Milliarden BPS zu übertragen.
10.2. ADSL - neue Geschwindigkeiten bei der Telekom
Während heute die Digitaltechnologie ISDN noch lange keine Selbstverständlichkeit für alle Haushalte ist, steht die nächste Generation schon vor der Tür: "ADSL".
ADSL ist die Abkürzung für "Asymetric Digital Subscriber Line" und nutzt - genauso wie das bekannte ISDN - die bereits vorhanden Kupferleitungen. Es müssen für diesen Fortschritt der Übertragungsgeschwindigkeit noch keine neuen Glasfaserkabel verlegt werden.
Das neue System wird derzeit mit 450 Testkunden innerhalb des ADSL-Pilotprojektes in Nordrhein-Westfalen getestet. Vorteil von ADSL sind bis zu 125 mal schnellere Verbindungen ins Internet gegenüber dem ISDN (8.000.000 BPS). Während diese teurere Variante zahlungskräftigen Unternehmen vorbehalten sein wird, soll es noch eine etwas schwächere und preiswertere Version des ADSL für Privathaushalte geben, mir einer immerhin noch 23 mal schnelleren Anbindung ans Internet gegenüber dem ISDN (1.472.000 BPS).
Die Kosten für den Anwender gestalten sich ganz anders als wir diese bisher vom ISDN gewohnt waren. Während der heutige ISDN-Anschluß zwei Leitungen zur Verfügung stellt, die sowohl für Telefon, Fax und Internet genutzt werden können, ist ADSL eine rein digitale Datenverbindung. Dies bedeutet konkret, daß man zusätzlich zu seinem Telefonanschluß, sei es eine Amtsleitung oder ISDN, den neuen ADSL-Anschluß parallel dazu betreibt, und zwar ausschließlich für die Verbindung zum Internet. So fallen zwar für die Online-Sitzung keine Telefonkosten mehr an. Preiswert ist ADSL deshalb aber trotzdem nicht. Ca. 80.- DM monatliche Grundgebühr plus zeitabhängigen Nutzungsabrechnung wie bei T-Online machen eine genaue Kosten-Nutzen-Abwägung im Vergleich zu der bisherigen Lösung erforderlich. Bleibt abzuwarten, ob die neuen technischen Möglichkeiten auch neue Angebote ermöglichen - wie bspw. das neue "MOD - Music on demand" der Deutschen Telekom. Wenn solche Nutzungsmöglichkeiten stärker werden, könnten in diesem Beispiel aus dem Internet geladene Musiktitel den Kauf von CDs ersetzen.
ADSL soll Anfang 1999 bundesweit angeboten werden.
10.3. Surfen via Kabelnetz
Wer bereits über einen Kabelanschluß für sein Fernsehprogramm verfügt, kann möglicherweise in Zukunft seine Internet-Programme über das Fernsehkabel beziehen.
Hier würde man sich wie bisher auch über die normale Telefonleitung ans Internet anmelden und die gewünschte Adresse eingeben. Die gewünschten Informationen jedoch kämen dann durch das superschnelle Kabel, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500.000 BPS ermöglichen soll.
Die Telekom ist zur Zeit nicht am Ausbau dieser Möglichkeit interessiert, weil sie erst einmal Ihr neues ADSL vermarkten will.
Die Bestrebungen des Computergiganten Bill Gates, und damit auch des Herstellers von "Windows 95/98" und des Browsers "Microsoft Explorer", hingegen zielen auf diese neue Übertragungsmöglichkeit, da hier die direkte Verbindung zu den geplanten Web-TV Angeboten besteht.
Mit Web-TV werden dann Angebote für jede erdenkliche kleine Zielgruppe möglich, für die sich die Investition eines eigenen Fernsehsenders nicht lohnen würde.
So denkt auch SEGEL.DE zusammen mit Tornado-Weltmeister Roland Gäbler offen über zukünftige Möglichkeiten des Internet nach, um zusammen mit Sponsoren und Werbefirmen ein spezielles Web-TV Angebot nur für Segler zu entwickeln. Hierzu müssen jedoch erst die technischen Möglichkeiten ein weite Verbreitung bei den Nutzern gefunden haben um derartige Projekte profitabel durchführen zu können.
10.4. Surfen via Satellit
Auch über Satellit ließe sich die Übertragungsgeschwindigkeit erheblich beschleunigen. Leider ist aber in den letzten 2 Jahren über diese technische Möglichkeit nur viel geredet worden. Viel passiert ist leider nicht.
Die beiden Firmen "DirecPC" und "Hughes Olivetti Telecom" arbeiten bereits seit einiger Zeit am Internet via Satellit. Ach hier - wie bei der Übertragung via Kabel - wird die Anfrage über das alte Telefonnetz geschickt, die gewünschten Webseiten kommen dann über Satellit. Immerhin sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400.000 BPS möglich, was auch eine Vervielfachung der bisherigen maximalen Geschwindigkeiten des ISDN von 64.000 BPS bedeuten würde.
Sicherlich wird mit der in Zukunft stattfindenden Verschmelzung von Fernsehen und Internet in einem Gerät über diese Alternative weiter nachgedacht werden müssen, um auch diese Technik für die vielen Nutzer des Satellitenfernsehens umzusetzen.
10.5. Internet aus der Steckdose
Eine weitere Technik, deren Nutzung in Zukunft möglich sein soll, ist das Internet aus der Steckdose - die "Digital Power Line" kurz DPL genannt.
Hier verbinden sich zwei große Vorteile:
1. Es kann jeder an diesem System teilnehmen, der eine Steckdose hat.
2. Alle alten Geräte, die bisher genutzt wurden, können weiterverwendet werden.
Neben der Nutzung des Internet ist dann auch das Telefonieren über die Steckdose möglich.
Die Firmen Norweb aus England und Nortel aus Kanada sind die Vorreiter dieser Technik. In Deutschland interessieren sich bereits die Stromerzeuger RWE aus Nordrhein-Westfalen und EnBW aus Baden-Württemberg für die Nutzung der Digital Power Line.
Beim Anwender muß bei der Installation lediglich eine Kopplungseinheit an den Stromzähler angeschlossen werden.
In einem deutschen Pilotprojekt der RWE sind bereits 300 Haushalte an diese Technik angeschlossen
10.6. Aus HTML wird XML
Auch die bereits beschriebene Sprache des Internet "HTML" soll in den nächsten Jahren ersetzt werden, durch das neue "XML" - "Extensible Markup Language".
Ziel der neuen Sprache ist es, die Gestaltung der Webseiten auf sehr unterschiedlichen Systemen genau so darzustellen, wie sie vom Screen-Designer erdacht wurde.
Hierzu wird bei der Übertragung der Inhalt von der Verpackung getrennt.
So läßt sich auch für die neuen Schnittstellen des Internet wie bspw. Handy, Palm-Top-PCs oder Web-TV die Darstellung der Webseiten optimieren.


11. Häufig gestellte Fragen

11.1. Was ist das Internet
Internet ist die Abkürzung für "international network". Es ging 1969 aus dem "ARPANET" hervor, das der Dezentralisierung von Militär- und Universitätsrechnern diente. Heute (1998) umfaßt das Internet ca. 4 Millionen Rechner mit über 100 Millionen Anwendern. Die Zahl der Anwender steigt derzeit um ca. 1 Million pro Monat.
11.2. Was ist der Unterschied zwischen "Internet" und "World Wide Web"?
Das World Wide Web ist nur ein Teil des Internets. Aufgrund seiner großen Popularität wird es im Sprachgebrauch jedoch oft mit dem Internet gleichgesetzt.
11.3. Warum kosten die Informationen nichts?
Wie bei der Nutzung des privaten Fernsehprogramms über Satellit ist die Nutzung der meisten Inhalte im Internet kostenlos. Sie sind entweder Eigenwerbung des Betreibers oder finanzieren sich durch Werbeeinblendungen von Sponsoren.
11.4. Was ist ein Browser?
Ein Browser ist die Software, die Sie zum Betrachten von Internet-Seiten benötigen. Sie ist in der Regel kostenlos und wird entweder vom Provider mit dem Internetzugang geliefert oder man lädt sie aus dem Internet selbst.
Das Wort "Browser" ist abgeleitet vom englischen Wort "to browse" = "durchblättern". Die heute gängigsten Browser sind der "Netscape-Navigator" und der "Microsoft Internet-Explorer".
11.5. Wie finde ich bestimmte Informationen im Internet?
Um Informationen mit bestimmten Inhalten zu finden, bedient man sich in der Regel diverser "Suchmaschinen". Eine Suchmaschine wird unter Ihrer Internet-Adresse aufgerufen und sucht dann unter allen angemeldeten Seiten nach denjenigen Angeboten, die das eingegebene Such- bzw. Stichwort enthalten.
11.6. Wie finde ich Webseiten wieder?
Ist eine interessante Seite erst einmal gefunden, kann man mit einem Mausklick ein Bookmark / Lesezeichen auf diese Adresse legen. Eine Adresse wird dann einer persönlichen Liste eingefügt, in der diese Adressen gesammelt werden.
11.7. Was macht ein Modem genau, und wie schnell ist es?
Der Begriff "Modem" ist zusammengesetzt aus "Modulation" und "DEModulation". Das Modem macht aus den digitalen Signalen des Computers akustische Signale, die dann über das Telefonnetz verschickt werden können. Ein Computer mit ISDN-Anschluß hat kein Modem, sondern verschickt die Signale direkt digital. Somit können die Daten auch schneller gesendet und empfangen werden.
11.8. Was ist ISDN?
Diese vier Buchstaben stehen für "Integrated Services Digital Network". beim ISDN stehen zwei sog. "B-Kanäle" gleichzeitig zur Verfügung. über die jeweils 64.000 Bit pro Sekunde übertragen werden können. Dies entspricht einer Übertragung von 8 kB pro Sekunde.
11.9. Wovon hängt die Übertragungsgeschwindigkeit ab?
a. Von der Geschwindigkeit, die das eigene Modem bietet.
b. Von der Auslastung de Zugangs-Providers
c. Von der Auslastung des Internet insgesamt
Fällt ein Teil des Netzes aus, werden die Daten umgeleitet. Hier kommt es dann meistens zum sprichwörtlichen Stau auf der Datenautobahn.
11.10. Wer kontrolliert das Internet?
Es gibt einige Institutionen wie das W3C (W3-Cosortium), die neue Standards für die zukünftige Kommunikation im Internet festlegen (nachzuschauen unter "www.w3.org"). Die Gesetzgebung jedoch ist immer nur in dem jeweiligen Land gültig, in dem der Server steht. Da bspw. die deutsche Justiz in Drittwelt Ländern keine Server abschalten darf, wird über eine weltweite Gesetzgebung nachgedacht.
11.11. Was sind "Cookies"?
Cookies sind Informationen, die der Anbieter auf der Festplatte des Anwenders abspeichert. Wird die Seite des Anbieters nochmals besucht, wird das Cookie zurückgeschickt, wodurch sich der Anbieter an den früheren Besuch "erinnert". Durch die Kenntnis über Vorlieben oder Gewohnheiten des Anwenders kann der Anbieter gezielter auf den Anwender eingehen. Diese Funktion läßt ich aber in jedem Browser unterbinden.


12. Internet - ABC

@
Das "commercial a" bzw. "at" - in Deutschland auch gerne "Klammeraffe" genannt - wird als Trennzeichen in einer eMail-Adresse verwendet. Vor dem @ steht der Teilnehmer, hinter dem @ die Domain des Rechners, der die eMails empfängt.
Animated GIF
Ähnlich einem Daumenkino besteht ein animiertes GIF aus einer Vielzahl von Bildern, die nacheinander - in festgelegter Reihenfolge und Frequenz - dargestellt werden. Nur im Gif89a-Format möglich.
ASCII
"American Standard Code for Information Interchange" - Grundlegendes Datenformat durch das der Austausch von Textzeichen zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht wird - also bspw. zwischen Windows, Macintosh und UNIX. Ein ASCII-Text enthält keine Umlaute oder Formatierungen.
Eine HTML-Datei (s.u.) besteht nur aus ASCII-Text. Alle Formatierungen einer Webseite werden durch Tags festgelegt und vom Browser in die gewünschte Darstellung umgesetzt.
Attachment
Auf Deutsch "Anhängsel". Als Attachment oder Anhang bezeichnet man eine Datei, die zusammen mit einer eMail verschickt wird. Dies kann eine Textdatei sein, ein Foto oder ein Filmclip.
Backbone
Hochgeschwindigkeitsleitungen, die die ganze Welt umspannen und die einzelnen Teilnetze miteinander verbinden. Ein Internet Zugangsprovider ist per Standleitung direkt oder indirekt an einen Backbone angeschlossen.
Bookmark
Auf Deutsch "Lesezeichen". Will man die gerade sichtbare Webseite später noch einmal besuchen, legt man im Browser per Mausklick ein Bookmark auf deren Adresse. Der Titel der Seite wird dann in der persönlichen Bookmark-Sammlung aufgelistet und kann während einer späteren Online-Sitzung wieder angewählt werden.
BPS
Bits Per Second (Bits pro Sekunde) - BPS wird als Maßstab für die Geschwindigkeit für Modems verwendet. Heutige Modems haben bis zu 56.000 BPS. Ein Buchstabe besteht aus 8 Bit, als können theoretisch bis zu 2 DIN A 4 Seiten Text pro Sekunde übertragen werden (ohne Abbildungen).
Browser
Als Browser bezeichnet man die Software, durch die das surfen im Internet und deren graphisches Erscheinungsbild überhaupt erst möglich wird. Der Browser "versteht" den im ASCII-Text der HTML-Datei enthaltenen HTML-Code (Formatierung) und stellt die Webseite in der vorgehenden Weise dar. Die wichtigsten Browser sind "Netscape Navigator/Communicator" und der "Microsoft Internet Explorer".
Cache
Als Cache bezeichnet man den Zwischenspeicher auf der Festplatte des Anwenders. Wird eine bereits besuchte Seite noch einmal angewählt, lädt der Browser die Dateien von der Festplatte und nicht aus dem Netz. So können Ladezeiten wesentlich verringert werden.
CGI
"Commom Gateway Interface" - Schnittstelle zwischen Webserver und Programmen (bspw. zur Formularauswertung oder zur Nutzung von Online-Datenbanken)
Cookies
Cookies sind Informationen, die der Anbieter auf der Festplatte des Anwenders abspeichert. Wird die Seite des Anbieters nochmals besucht, wird das Cookie zurückgeschickt, wodurch sich der Anbieter an den früheren Besuch "erinnert". Durch die Kenntnis über Vorlieben oder Gewohnheiten des Anwenders kann der Anbieter gezielter auf den Anwender eingehen. Diese Funktion läßt ich aber in jedem Browser unterbinden.
Cyberspace
Der Begriff "Cyberspace" stammt aus einem 1984 erschienenen Roman "Neuromancer". Man bezeichne damit heute den digitalen Datenraum des Internet - sozusagen die "Welt hinter dem Computer".
Domain
Name, der eine Internet-Seite referenziert. Eine Domain - wie bspw. "http://www.segel.de" baut sich von hinten nach vorne auf:
.de Top-Level-Domain (.de = Deutscher Anbieter)
segel Sub-Domain (Thema Segeln)
http://www. Protokoll und Dienst
In diesem Beispiel spricht man von der Domain "segel.de". Das Protokoll "http://" kann bei der Online-Anwahl auf den heutigen Browsern weggelassen werden. Ob der Dienst "www." vor die Domain gestellt werden muß, hängt von der Einrichtung auf dem Server ab. In diesem Fall nicht notwendig.
Download
Auf Deutsch "Herunterladen". Viele Programme können aus dem Internet kostenlos auf die eigene Festplatte heruntergeladen werden. So werden bspw. direkt vom Hersteller neue Treiber zum "Download" angeboten.
eMail
"Electronic Mail" (elektronische Post) Per eMail gesendete Nachrichten werden über ein Computernetzwerk an einen oder mehrere Empfänger automatisch verteilt. Da elektronische Nachrichten noch keine Rechtsgültigkeit haben, kann die eMail das unterschriebene Fax noch nicht ersetzen. Anfragen zur Kontaktaufnahme können auch mit Hilfe von Formularen vom Anbieter vordefiniert werden.
Extranet
Beim Extranet wird die Internet-Technologie genutzt, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten zu ermöglichen. Nicht zu verwechseln mit dem Intranet, bei dem die Kommunikation innerhalb des Hauses im Unternehmen stattfindet.
FAQ
"Frequently Asked Questions" (häufig gestellte Fragen). FAQs sind Frage und Antwortlisten mit am häufigsten gestellten Fragen zu einem bestimmten Thema und deren Antworten.
Firewall
Auf Deutsch "Feuerwand". Software-basierender Schutzmechanismus der lokale Firmennetze vor unbefugten Eindringlingen schützt. Bei größeren Multimedialen Datenmengen kann es zu Problemen kommen, diese Datenflut durch die Firewall zu schleusen.
Vor allem wenn bereits bestehende, im Unternehmen vernetzte Computer an das Internet angeschlossen werden sollen, ist eine Firewall unverzichtbar. Einfacher und mitunter preiswerter ist die Anschaffung eines Zweit-PC, der nur für die Internet-Kommunikation genutzt wird. (Bsp.: DMYV)
Frame
Auf Deutsch "Rahmen". Mit Hilfe von Frames können mehrere Teilfenster gleichzeitig geöffnet werden. Der Anbieter gibt die Aufteilung der Fenster auf dem Bildschirm vor. So hat er die Möglichkeit, neben einem Hauptfenster ein schmaleres Fenster zu installieren, in dem die Menüpunkte seines Angebots immer sichtbar und anklickbar sind. Beim sinnvollen Einsatz von Frames findet sich der Anwender bei seiner Navigation durch das Gesamtangebot noch besser zurecht. Heutige Standardbrowser unterstützen diese Technik, die vor 1-2 Jahren nur zögerliche Verwendung fand.
Freeware
Im Gegensatz zur "Shareware" handelt es sich bei Freeware um vollfunktionsfähige Software, die beliebig kopiert und weitergegeben werden darf. Das Copyright bleibt allerdings immer beim Autor der Software.
FTP
"File Transfer Protocol" - Protokoll zur Übertragung von Dateien über das Internet. Mit einem FTP-Programm kann man die eigenen Webseiten auf den Server überspielen und damit deren Inhalt aktualisieren.
GIF
"Graphics Interchange Format" - Format zur Darstellung von Grafiken im Internet.
Hit
"Treffer", besagt, wie oft eine Seite getroffen, d.h. angezeigt wurde.
Die Anzahl der Hits wird oft als Erfolgsquote eines Online-Angebots verwendet. Diese Zahl ist aber wesentlich höher als die der Seitenabrufe oder die Zahl der Besucher. In einem konkreten Beispiel können 25 Besucher 177 Seiten abrufen und damit 688 Hits verursachen. Hits sind also keine Besucherzahlen.
Homepage
Einstiegspunkt für die Webseite des Herausgebers. Hier sollten Inhaltsangaben und entsprechende Links zum weiteren Inhalt der Web-Site führen.
HTML
"Hyper Text Markup Language" - Sprache, die zur Erstellung von Webseiten benutzt wird. Browser setzen die in HTML enthaltenen Formatierungen für die Bildschirmdarstellung um. Sie ermöglicht, daß eine Webseite unabhängig von der verwendeten Soft- und Hardware auf allen Rechnern ungefähr gleich aussieht.
HTTP
"Hyper Text Transfer Protocol" - Protokoll zur Übertragung von HTML-Dateien im Internet. HTTP ist die Grundlage für die Übertragung von HTML-Seiten im World Wide Web.
Hyperlink
siehe "Link"
Internet
Ein kooperativ betriebenes, weltweit verteiltes Computernetzwerk, das Informationen via TCP/IP-Verbindungen austauscht.
IP-Adresse
Adresse, die sich aus vier durch Punkte getrennte Zahlen zwischen 0 und 255 zusammensetzt. Die IP-Adresse ist Bestandteil des Ips (Internet Protocols), mit dem Internet-Rechner adressiert werden (z.B.: 123.765.89.342).
Damit der Anwender des Internet sich diese Zahlen nicht merken muß, werden als Aliase Domain-Namen verwendet, die einen direkten Bezug zum Anbieter assoziieren - also bspw. der Firmenname oder eine Thema.
Java
Objektorientierte Programmiersprache, deren Code auf dem Rechner des Anwenders abläuft und somit revolutionäre Möglichkeiten der Webseiten-Gestaltung öffnet. Zur Darstellung muß der verwendete Browser Java-fähig sein.
Javascrip
t Vereinfachung in der Anwendung gegenüber Java. Mit Javascript können Grafikeffekte, animierte Menüs oder Laufschriften erzeugt werden. Die hierfür benötigten Programme können kostenlos aus dem Netz geladen werden und - grundlegende HTML-Kenntnisse vorausgesetzt, in den Quellcode der eigenen Seiten eingebaut und angepaßt werden.
JPEG (oder kürzer JPG)
"Joint Photographic Experts Group" - Dateiformat zur Darstellung von Fotos im Internet. Durch das JPEG oder JPG-Format werden Fotodateien gegenüber Ihrer Originalgröße aus einem anderen Format stark komprimiert. Die Dateigröße wird drastisch verkleinert. So kann die Datei im Internet schneller übertragen werden - mit kaum erkennbaren Qualitätseinbußen.
Link
Auf Deutsch "Verbindung". Anklickbares Wort oder Bild zu einer anderen Stelle innerhalb des Dokuments, zu einem anderen Dokument oder zu einer anderen Adresse. Ein Link ist im Text meist an der andersfarbigen und unterstrichenen Schrift zu erkennen.
MPEG
"Moving Pictures Expert Group" - weit verbreiteter Kompressionsalgorythmus für Video- und Audiodateien.
Multimedia
Schlagwort der 90er Jahre für das Zusammenspiel von Text, Audio, Video, Animation und Kommunikation.
Newsgroups
Diskussionsforum im Usenet zu einem bestimmten Thema. Jeder Teilnehmer kann die Beiträge Anderer lesen und auch die Antworten Dritter. Früher nur textbasiert können heute auch Bilder, Filme und HTML-Seiten veröffentlicht werden
Plug-Ins
Erweiterungsprogramme, die den Funktionsumfang einer schon installierten Software erweitern. Die Funktionen werden in die Software eingebunden und ermöglichen so Darstellungen in den Browsern, die in der Standardversion nicht möglich wären. Beispiel" "RealAudio" für das Livehören von Radioprogrammen im Internet.
PPP
"Point-to-Point Protocol" - Protokoll, das den Zugang zum Internet mit einem Modem ermöglicht
Proxy-Server
Wie beim Cache des eigenen Rechners werden Daten zwischengespeichert - hier auf den Rechner des Providers. Die von seinen Kunden häufig angeforderte Dokumente werden "zwischengelagert".
Search Engine
Auf Deutsch "Suchmaschine". Suchmaschinen sind Datenbanken, die Informationen über Dokumente im World Wide Web enthalten. Der Anwender gibt ein Stichwort oder ein Suchbegriff ein und erhält ein individuelles Abfrageergebnis in Form einer Auflistung von Dokumenten, die das gesuchte Wort enthalten. Durch Mausklick auf eines der Suchergebnisse gelangt der Anwender dann zur gewünschten Information. Suchmaschinen stellen sozusagen das Inhaltsverzeichnis des Internet dar. Jedes Angebot, das gefunden werden soll, muß allerdings auch vorher bei jeder Suchmaschine angemeldet werden. Hierfür gibt es auch Anmeldedienste, die die Startseite des eigenen Angebots zugunsten einer höheren Trefferquote optimieren.
Beispiel für eine optimierte Startseite: "www.segel.de/start.html"
Server
Programm oder Computer, das/der Daten über eine Netzwerkverbindung an einen Nutzer liefert. Der Server ist mit einer Standleitung ans Internet angeschlossen und damit permanent erreichbar. Er steht in der Regel beim Service-Partner, kann zu höheren Kosten aber auch in der Firma installiert werden.
Shareware
Zu Testzwecken kann diese Software kostenlos für eine bestimmte Zeit genutzt werden. Entweder ist die Software nach Ablauf der Frist nicht mehr (voll) nutzbar, oder der Autor der Software vertraut auf die Ehrlichkeit der Anwender. Wer die Software dauerhaft nutzen will, muß sich registrieren lassen und einen bestimmten Betrag an den Autoren entrichten.
Tag
Ein HTML-Element. Mit Tags werden HTML-Dokumente strukturiert. Ein Tag bestimmt die Ausrichtung einer Überschrift, fügt in eine Seite ein Bild ein oder setzt einen Link zu einer anderen Adresse.
TCP/IP
"Transmission Control Protocol / Internet Protocol" - Protokollfamilie, die die Datenübertragung im Internet steuert. Das Protokoll verpackt die Inhalte einer Webseite in kleine Pakete und schickt diese teilweise auf unterschiedlichen Wegen zum Empfänger, wo die Einzelpakete wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden.
URL
Uniform Ressource Locator - standardisierte Adresse im WWW. Eine URL kann nicht nur die Domain eines Anbieters mit dessen Startseite sein, sondern auch die Adresse eines ganz bestimmten Dokuments innerhalb seines Programms. Jede Datei, aus der sich das Gesamtprogramm zusammensetzt, hatte ein eindeutige und direkt anwählbare Adresse.
VRML
Virtual Reality Modeling Language - Programmiersprache zur Darstellung dreidimensionaler Räume im Internet. So können Architekten oder Konstrukteure Ihre Entwürfe im Internet "begehbar" machen. D.h.: Der Anwender steuert mit seiner Maus Richtung und Perspektive dessen, was er vom Anbieter sehen möchte er bewegt sich in einem virtuellen Raum.
Auch für Spiele wird VRML verwendet.
Web
Kurzform für das "World Wide Web"
Winsock
"Windows & Sockets" - ein Standard, der es Microsoft-Windows Programmen ermöglicht, mit dem Internet über das TCP/IP zu kommunizieren.
Die meisten Konflikte bei der Nutzung verschiedener Online-Software auf einem Windows-PC beruht auf der Nutzung/Belegung der "winsock.dll" -Datei.
Web-Site
Das gesamte Webseiten Programm eines Herausgebers. Hier ist die Homepage die erste Einstiegseite für das nachfolgende Programm. Alle Seiten zusammengenommen nennt man "Web-Site" (Web-Landschaft).
World Wide Web
Internet-Dienst, der aus mit Hyperlinks miteinander verbundenen HTML-Dokumenten besteht.
WWW
siehe "World Wide Web"

Copyright © SEGEL.DE - www.segel.de - mail@segel.de

Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE - www.segel.de -
Segeln blindes gif Segeln blindes gif
Segeln blindes gif