Hafenstadt St.Petersburg

Die weißen Nächte von St.Petersburg

So wie Leningrad nach dem Ende der Sowjetunion seinen ursprünglichen Namen wieder angenommen hat, so haben sich auch die touristischen Verhältnisse grundlegend geändert. Flotten von Kreuzfahrtschiffen laufen heute St.Petersburg an und ergießen ihre Passagiere in die Stadt und die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie Peterhof und Katharinenhof.

Natürlich darf bei einem Besuch von St.Petersburg die Eremitage , das weltberühmte Museum, nicht fehlen. Während es bei meinem Besuch 1988 ein mäßig besuchtes riesiges Museum war, präsentierte es sich diesmal als Hauptanziehungspunkt des Massentourismus, zumal in der Zeit der „Weißen Nächte“.

Der Besuch der Eremitage, dieses weltberühmten Museums, war natürlich eine Pflichtübung – leider auch für einfaches Volk aus Japan und China. Das Gedränge war ähnlich wie im Katharinenhof und wohlö auch der Hochsaisonzeit geschuldet.1988 lief ich hier mit wenigen Besuchern praktisch allein herum. Die Bemühungen die Gruppe nicht zu verlieren waren stärker als die kunsthistorischen Erklärungen im Funk-Ohrhörer.

Der Katharinenhof ist das Sommerschloß von Katharina der Großen außerhalb von St.Petersburg. Das Schloß wurde im Krieg stark zerstört und bis in die 90er Jahre wieder aufgebaut. Dem Ganzen fehlt natürlich die historische Patina. Der Katharinenhof hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt zumal hier auch das weltberühmte neu errichtete Bernsteinzimmer steht, dessen Schicksal immer noch ungeklärt ist.

Die große Überraschung dieser Reise war der Ballettabend in St.Petersburg. Wir hatten irgendeinen Ballettabend gebucht, denn das Ballett dort gehört nach dem Bolschoiballett in Moskau zu den weltbesten. Sehr zu unserer Freude wurde uns dann eröffnet, dass wir Schwanensee sehen würden. Es war eine faszinierende Vorstellung im speziellen Balletttheater mit großem Orchester. Die Ballereina war Weltspitze und die Vorstellung 2 Stundenj lang. Hier der fotografierte Ablauf ohne weitere Kommentare.

Der Peterhof, die Sommerresidenz von Zar Peter dem Großen,gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten von St.Petzersburg. Man erreicht ihn bequem per Tragflächenboot in weniger als einer Stunde. Die umliegenden Parkanlagen sind weitläufig und rahmen den Schloßbezirk mit seiner Fontainenfront ein. Während ich hier 1988 mit einem Dutzend anderer Besucher in Ruhe die vergoldeten Fontainenfiguren fotografieren konnte, versperrten die Besuchermassen diesmal die meisten optimalen Ausblicke. Für mich war es erträglich bei der Erinnerung an alte normale Reisezeiten.

So wie Leningrad nach dem Ende der Sowjetunion seinen ursprünglichen Namen wieder angenommen hat, so haben sich auch die touristischen Verhältnisse grundlegend geändert. Flotten von Kreuzfahrtschiffen laufen heute St.Petersburg an und ergießen ihre Passagiere in die Stadt und die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie Peterhof und Katharinenhof.

Nähert man sich vom Hafen aus dem Zentrum von St.Petersburg, so sieht man schon von weitem die goldene Spitze des Admiralitätspalastes, wo Zar Peter seine neue Flotte bauen ließ. Die wuchtige Kuppel der Isaaks-Kathedrale, der zweithöchste nach dem Petersdom in Rom, beherbergte auch ein langes, schwingendes Pendel, das die Erddrehung demonstrierte.

Natürlich muß man den Winterpalst besuchen mit seinen schön verzierten Fassaden im Russischen Barock und dem Schloßplatz, über den hinweg die Volksmassen einst den Winterpalast stürmten. Die 47,5m hohe Alexandersäule ruht seit ihrer Errichtung 1834 – „ohne Mastfuß“ – allein durch Ihr Gewicht von 600 to sicher auf dem Sockel.
Krönung dieses Rundganges um den Winterpalst ist der Besuch der Erimitage, eines der berühmtesten Museen der Welt.

Inzwischen ist auch die sog. Blutkirche im Stil der Basliuskathedrale am Roten Platz in Moskau wiederhergestellt, die zur Erinnerung an die Ermordung des Zaren Alexander II. erbaut wurde.

Wenn man einen zweiten Tag für St.Petersburg übrig hat, sollte man mit dem schnellen Tragflügelboot 35km vor die Stadt zum berühmten Peterhof, der Sommerresidenz Zar Peters d.Gr. fahren.

Diesen glanzvollen Ausblick genoß schon Zar Peter vor 280 Jahren – und man muß anerkennen, daß die damalige Sowjetunion dieses stark zerstörte Schloß sofort nach dem Krieg wieder aufgebaut hat.
Und so wie bereits Zar Peter den mit dem Löwen ringenden Samson als Symbol seiner Stärke erbauen ließ, haben auch die Herrscher der Nachkriegszeit damit die Stärke der „siegreichen“ Sowjetunion demonstriert.

Der Peterhof, die Sommerresidenz von Zar Peter dem Großen,gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten von St.Petzersburg. Man erreicht ihn bequem per Tragflächenboot in weniger als einer Stunde. Die umliegenden Parkanlagen sind weitläufig und rahmen den Schloßbezirk mit seiner Fontainenfront ein. Während ich hier 1988 mit einem Dutzend anderer Besucher in Ruhe die vergoldeten Fontainenfiguren fotografieren konnte, versperrten die Besuchermassen diesmal die meisten optimalen Ausblicke. Für mich war es erträglich bei der Erinnerung an alte normale Reisezeiten.

In alten Sowjetzeiten gehörte das damalige Leningrad zu den eher außergewöhnlichen Reisezielen. Demzufolge war damals das Wort Massentourismus noch unbekannt. Anläßlich eines Fachkongresses entstanden die Fotos 1988 – auch zur Zeit der weißen Nächte.Leningrad 1988