Hafenstadt Kapstadt

Hafenstadt Kapstadt –

anfangs eine Niederlassung und Stützpunkt der Niedrländisch-Ostindien Company – ist heute ein wichtiger Hafen für die Handelsschifflotten der Welt und lockt immer wieder Besucher aus aller Welt wegen seiner einmalig schönen Lage an der Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean an.

Vom Bluebergstrand aus – heute ein beliebtes Ausflugsziel der Kapstädter – hat man einen grandiosen Blick auf die Bucht und den Tafelberg, um den sich die Stadtlandschaft ausbreitet.
Man beginnt den Kapstadtbesuch am besten am Denkmal von Jan van Riebeck, dem Holländer der hier 1652 die erste Fahne hißte. Die Heerengracht ist die hauptachse, die sich vom Hafenbezirk bis zum Fuß des Tafelberges hinzieht.

In der im Schachbrettmuster angelegten City fühlt man sich wie in einer modernen europäischen Großstadt und hat alle Möglichkeiten zum Einkaufen. Nicht nur die doppelstöckigen Busse erinnern einen an die britische Vergangenheit. Die Kirchen schalteten sich aktiv in den Kampf gegen Apartheid ein – und im Botanischen Garten – einer Parkanlage vor dem Governeursgebäude erinnert eine Feldhaubitze an die alten Zeiten des Kampfes der Engländer gegen den Buren.
Und das Denkmal des einstigen Regierungschefs Jan Smuts steht für die wechselvolle politische Entwicklung des Landes zur selbständigen Nation und für die innenpolitischen Auseinandersetzungen zwischen Schwarz und Weiss.

Ein besonders „britisches“ Hotel ist das Mt.Nelson – das Erste am Platze. Hier umweht einen noch das alte Flair des britischen Empire mit seiner unterkühlten Eleganz und Clubatmosphäre.
Ein Bad im Pool am frühen Morgen kann im Kopf schon einen Zeitprung veranlassen.

An einem – nicht selbstverständlich – wunderschönen Morgen fahren wir mit unserem frisch umgetauschten Mietwagen hinauf zur Seilbahnstation und geniessen vom Tafelberg aus den grandiosen Blick auf diese Stadt.

Wenn man sich von den phantastischen Ausblicken auf den Atlantischen und Indischen Ozean endlich losgerissen hat, muss man natürlich eine Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung unternehmen. Dabei kann man die verträumten Vororte und lange einsame Küstenabschnitte erleben.

Wir sind auf der Ostseite von Muizenberg aus zum Kap gefahren und zurück an der Westseite der Halbinsel entlang. Im Naturschutzgebiet steht das Denkmal von Bartolomee Diaz, der als Erster 1483 das Kap umsegelte. Die letzten Meter zum Aussichtspunkt zum Kap muss man zu Fuß gehen. An den einsamen Stränden standen in den 70ern noch Schilder „Only for Whites“. Die Corniche zurück zur Stadt bietet immer wieder tolle Ausblicke.

Die einsame Hout Bay mit seiner Corniche – einer in die Felsen geschlagenen Aussichtsstrasse, ist das schönste, was die Umgebung von Kapstadt zu bieten hat. Hier sollte man ein wenig verweilen – und Fotografen sollten berücksichtigen, dass hier die Sonne mittags im Norden steht. Voraus sieht man dann die Gipfelkette der sog. 12 Apostel und erreicht am Seapoint eine der feineren Wohngegenden von Kapstadt.

Man sollte auf jeden Fall das Weingut Constantia – auf der Rückseite des Tafelberges mit seinem kapholländischen Baustil besuchen. Bei mehr zeit lohnt sich ein ausflug in die Weinfelder rund um Stellenbosch, wo man mitten in Weinfeldern gepflegte Gasthöfe zum Entspannen antrifft.

Fotos aus der Region Kapstadt