Yachten-Weekend Dyas 22. – 24. Juni 2007
9 GER, 6 SUI, 1 AUT
6 Wettf., 1 Streicher, 1 – 4 Bf.

Ein verlängertes Wochenende in einem Leichtwindrevier – 6 Wettfahrten – Faktor 1.5 – da wollten wir dabei sein.
Von der Schweizer Meisterschaft 2000 kannten wir Spiez und den Thunersee. Die Idee auf einem Revier für leichte Crews mit einem hohen Faktor zu segeln, reizte uns und wir machten uns auf den Weg.
Es ist ein weiter Weg – vor allem wenn man sich an das Tempolimit hält. Wir machten eine ganze Woche draus, gingen Mountainbiken und fuhren mit der Zahnradbahn von Lauterbrunnen über Wengen bis zum Eiger. In Spiez ist die einzige ebene Fläche der Hafen, dann geht es immer in die Höhe, und wie!
Ganz besonders freundlich und nett war Herr Jost, der Hafenmeister. Er kam am Dienstag Abend zum Kranen und zeigte uns einen schönen Liegeplatz. Am Donnerstag Abend kranten dann die frisch Angereisten.
Freitag um 14 Uhr war Start zur 1. Wettfahrt, wir schafften drei, 1 x Nord, 2 x Süd. Ich war froh, dass keine Gewitter kamen. Am Samstag Auslaufen um 10 Uhr, 3 Wettfahrten im Stück. Bei der letzten Wettfahrt starteten noch Trias und Tempest mit.
Es war anstrengendes Segeln, sehr drehend, wir kämpften mit der Welle und zeitweise war ganz schön viel Wind.

Von den 16 Teilnehmern wollten 10 auf den ersten Platz.
Wir hatten nur einmal ein Problem, da bekamen wir den Spi nicht hinein und dann waren wir 15., das war unser Streicher.
Ansonsten segelten wir 10./12./10./11./10. – war nicht schlecht, aber es reichte nur für den 13. Platz. Da war ich schon ein bißl enttäuscht – aber nicht lange.
Warum nicht mehr Segler mitmachten, weiß ich nicht. Es ist ein schönes Revier und der Faktor 1.5 hätte eigentlich schon für mehr Interesse sorgen sollen.
Am Samstag Abend gab es ein Käsebuffett auf der Club-Terrasse und am Sonntag Vormittag die Preisverteilung

Herta

  1. Zinsli/Iten,
  2. Bänninger/Helbling,
  3. Leicher/Schwabe