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Deutsche DYAS-Klassenvereinigung e.V.
Geschichte
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Die DYAS-Klassenvereinigung wurde am 4. September 1970 in Essen
gegründet.
Gründungsmitglieder waren:
- Detlef Müller van Ißem
- Heinz Pröpeler
- Franz G. Engelen
- Heina Wienecke
- Werner Blasin
- Willy Plankermann
- Helmut Bähr
- Heinz Hillebrand
Die Hauptziele der neugegründeten Klassenvereinigung waren die
Festlegung von Bau- und Vermessungsvorschriften, die jährliche Erstellung
eines Terminkalenders für Regatten und die Herausgabe von Rundschreiben an
alle Mitglieder. Bei der Klassenpolitik ging es zunächst um die
Anerkennung als nationale Klasse.
Die ersten Flottensekretäre waren:
- Heinz Pömpeler (Rheingebiet)
- H. Mader (Dießener Segelclub)
- Willy Arnolds (Köln)
- H. Nippes (Rheingebiet und Rursee)
- Christian Miller (Immenstadt)
- Hasso Paulus (Edersee)
- Stephan Dietz (Starnberger See)
- Vittorio Valsecchi
- Heinz Wienecke
- H. Duchzow (Berlin)
Wesentliche Impulse gingen nach der Gründung von den bayerischen
DYAS-Seglern aus. Hier steht an der Spitze Frau Andrea Grosser. Es folgten
Jahre mit immer aufsteigender Tendenz. Einer der sportlichen Höhepunkte
war zweifellos die Regatta am Tegernsee 1977 mit über 100 Teilnehmern
Spitzensegler, auch aus anderen Klassen sind in der DYAS gesegelt und
steigen immer wieder gerne ein. Um nur einige zu nennen:
- Hol Jensen
- H. Fogh
- Horst Nebel
- Sepp Höss
- Christian Schäfer
- Werner Meier
- Gerd Eiermann
- Werner Fritz
- Vincent Hoesch
- Uli Breuer
- Christian Kellner
Die Deutsche DYAS-Klassenvereinigung zählt derzeit 420 Mitglieder. In
Deutschland sind mehr als 1350 DYAS-Boote registriert, in der Schweiz 270 und
in Österreich 170.
| 1970 - 1973 |
Helmut Stöberl zeichnet die DYAS und baut die ersten 170 Boote im
Handauflegeverfahren |
| 1970 |
Gründung der Deutschen DYAS-Klassenvereinigung in Essen |
| 1972 |
Die Firma Fritzmeier übernmimmt Produktion, Ausbau und Vertrieb der
DYAS; das Boot wird im Bayer©-Depotschaumverfahren hergestellt |
| 1973 |
Die DYAS wird auf dem Seglertag in Düsseldorf als Nationale Klasse
anerkannt |
| 1974 |
Die DYAS wird als Leistungspaß-Klasse anerkannt |
| 1975 |
Erste Deutsche Meisterschaft der DYAS im MYC am Starnberger See |
| 1976 |
Gründung der Österreichischen und Schweizer Klassenvereinigung
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| 1977 |
Höhepunkt: Am Tegernsee melden 100 DYAS |
| 1985 |
Die Firma Fritzmeier vergibt den Ausbau der Schalen und den Vertrieb der
Boote an die Firma Mader am Waginger See |
| 1986 |
Die Firma Fritzmeier stellt die Produktion ein und erteilt der Deutschen
DYAS-Klassenvereinigung die Lizenz zum Bau der DYAS |
| 1986 |
Die DYAS-Klassenvereinigung erteilt der Bootswerft Sepp Haag eine
Unterlizenz zum Bau der DYAS; das Boot wird wieder im Handauflegeverfahren
hergestellt |
| 1990 |
Die DYAS-Klassenvereinigung erteilt der Bootswerft Herwig eine Unterlizenz
zum Bau der DYAS; diese Werft stellt die Produktion 1993 wieder ein |
| 1993 |
Die Bootswerft Frauscher aus Gmunden am Traunsee (Österreich)
erhält eine Unterlizenz zum Bau der DYAS |
| 1993 |
Die Bootswerft Swiss Dyas aus der Schweiz erhält eine Unterlizenz zum
Bau der DYAS |
| 1996 |
Die Bootswerft Henze vom Möhnesee erhält eine Unterlizenz zum Bau
der DYAS |
| 2009 |
Der Lizenzvertrag mit der Bootswerft Frauscher aus Gmunden am Traunsee
(Österreich) wird gekündigt, da Frauscher schon länger nicht
mehr produziert |
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