Dyas

Deutsche DYAS-Klassenvereinigung e.V.

Geschichte


Die DYAS-Klassenvereinigung wurde am 4. September 1970 in Essen gegründet.
Gründungsmitglieder waren:

Die Hauptziele der neugegründeten Klassenvereinigung waren die Festlegung von Bau- und Vermessungsvorschriften, die jährliche Erstellung eines Terminkalenders für Regatten und die Herausgabe von Rundschreiben an alle Mitglieder. Bei der Klassenpolitik ging es zunächst um die Anerkennung als nationale Klasse.

Die ersten Flottensekretäre waren:

Wesentliche Impulse gingen nach der Gründung von den bayerischen DYAS-Seglern aus. Hier steht an der Spitze Frau Andrea Grosser. Es folgten Jahre mit immer aufsteigender Tendenz. Einer der sportlichen Höhepunkte war zweifellos die Regatta am Tegernsee 1977 mit über 100 Teilnehmern

Spitzensegler, auch aus anderen Klassen sind in der DYAS gesegelt und steigen immer wieder gerne ein. Um nur einige zu nennen:

Die Deutsche DYAS-Klassenvereinigung zählt derzeit 420 Mitglieder. In Deutschland sind mehr als 1350 DYAS-Boote registriert, in der Schweiz 270 und in Österreich 170.

1970 - 1973 Helmut Stöberl zeichnet die DYAS und baut die ersten 170 Boote im Handauflegeverfahren
1970 Gründung der Deutschen DYAS-Klassenvereinigung in Essen
1972 Die Firma Fritzmeier übernmimmt Produktion, Ausbau und Vertrieb der DYAS; das Boot wird im Bayer©-Depotschaumverfahren hergestellt
1973 Die DYAS wird auf dem Seglertag in Düsseldorf als Nationale Klasse anerkannt
1974 Die DYAS wird als Leistungspaß-Klasse anerkannt
1975 Erste Deutsche Meisterschaft der DYAS im MYC am Starnberger See
1976 Gründung der Österreichischen und Schweizer Klassenvereinigung
1977 Höhepunkt: Am Tegernsee melden 100 DYAS
1985 Die Firma Fritzmeier vergibt den Ausbau der Schalen und den Vertrieb der Boote an die Firma Mader am Waginger See
1986 Die Firma Fritzmeier stellt die Produktion ein und erteilt der Deutschen DYAS-Klassenvereinigung die Lizenz zum Bau der DYAS
1986 Die DYAS-Klassenvereinigung erteilt der Bootswerft Sepp Haag eine Unterlizenz zum Bau der DYAS; das Boot wird wieder im Handauflegeverfahren hergestellt
1990 Die DYAS-Klassenvereinigung erteilt der Bootswerft Herwig eine Unterlizenz zum Bau der DYAS; diese Werft stellt die Produktion 1993 wieder ein
1993 Die Bootswerft Frauscher aus Gmunden am Traunsee (Österreich) erhält eine Unterlizenz zum Bau der DYAS
1993 Die Bootswerft Swiss Dyas aus der Schweiz erhält eine Unterlizenz zum Bau der DYAS
1996 Die Bootswerft Henze vom Möhnesee erhält eine Unterlizenz zum Bau der DYAS
2009 Der Lizenzvertrag mit der Bootswerft Frauscher aus Gmunden am Traunsee (Österreich) wird gekündigt, da Frauscher schon länger nicht mehr produziert