Die Geschichte der Baltischen
Segler-Vereinigung

Der Untergang der "Pfeil"

Nun begann die praktische Arbeit. Zunächst wurde der Mitgliedsbeitrag 1948 nach dem Modus der Selbsteinschätzung erhoben. Angesetzt wurden zunächst DM 1,-, 3,- und 5,-. Außer einer versuchten Kontaktaufnahme zwischen den ehemaligen Mitgliedern gab es keine Aktivitäten. Nach erfolgter Eintragung ins Vereinsregister 1949 wurden die Beiträge drastisch erhöht" und zwar auf DM 3,- und 6,- 12,-. Und die Beiträge flossen damals ohne Mahnungen und ohne Gegenleistungen aus allen Ecken Restdeutschlands und auch aus dem Ausland dem Schatzmeister zu. Mit Zustimmung der Generalversammlung ist die BSV auch als korporatives Mitglied der "Regattavereinigung Ost" (RVO) beigetreten. In diesem Jahr verfügten nur 4 Mitglieder über Segelfahrzeuge unterschiedlicher Art. Es hatten sich inzwischen zwei Gruppen gebildet und zwar in Lübeck und Hamburg.

Einige Clubkameraden hatten Gelegenheit, mit dem geretteten Haiboot "Pfeil" von der RVO zu segeln. P. Schönwandt segelte mit seinem gecharterten 60 qm Seefahrtskreuzer eifrig Touren. Auch konnte die BSV als erstes eigenes Boot eine ältere 0-Jolle von der RVO erwerben, die auf der Alster in Hamburg stationiert wurde. Das war der Anfang der seglerischen Tätigkeiten im Jahr 1951.

Anläßlich einer Regatta wurde das Haiboot "Pfeil" von der RVO, das manövrierunfähig in einer Flaute lag, nachts von einem Dampfer gerammt und sank. Der Hai wurde von einer BSV-Mannschaft gesegelt, die mit Mühe von den anderen Regattateilnehmern gerettet wurde.

Im gleichen Jahr wurde die korporative Mitgliedschaft zwischen der RVO und BSV gelöst. Die RVO wurde in "Segelkameradschaft Ost" umbenannt.

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