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Pressemitteilung der Knierim Yachtbau GmbH
27. Oktober 2010
Knierim Classic 33: anmutig von null bis 36 Knoten
Zwei Messepremieren der Kieler Yachtwerft auf der hanseboot in Hamburg
KIEL. Wenn sich die Spaziergänger am Nordostseekanal nach einem Sportboot
umdrehen, muss das nicht unbedingt eine Megayacht sein. Fährt die 10,30
Meter lange Knierim Classic 33 am Ufer entlang, zieht sie sofort die Blicke
auf sich. Denn die zeitlos elegante Schönheit besticht durch ihre klassische
Rumpfform, eine gelungene Symbiose aus Nostalgie und Moderne, sowie ihr
einladendes Sonnenvordeck und macht neugierig auf die Details in Cockpit,
Fahrerstand und Salon. Und auch im Inneren hat die Kieler Werft Knierim
Yachtbau, die vor allem durch ihre individuellen Hochseesegelyachten bekannt
ist, ein außergewöhnliches Motorboot gebaut. Sie stellt es den Besuchern der
51. Internationalen Bootsausstellung Hamburg, der hanseboot, vom 30. Oktober
bis 7. November in der Halle B2 auf dem Stand 124 vor. Ihre Messepremiere
feiert auch die Segelyacht KNIERIM P 33 als Blickfang vor dem Osteingang
(vom CCH/Dammtorbahnhof kommend).
Liegt die Knierim Classic 33 am Steg vertäut, sind ihr erneut Zaungäste
gewiss. Was diese noch ohne Zutritt erleben dürfen, hat etwas
Futuristisches: die clever gelöste elektrische Anhebung des Teaktisches aus
dem Cockpitboden. Obwohl das Boot für Übernachtungen von Zweiercrews
ausgelegt ist, finden auf der U-förmigen Ledersitzbank vier (zum Essen am
Tisch) bis sechs Personen (zum Cocktail) bequem Platz. Droht Ungemach vom
Himmel, lässt sich der trockene Lebensraum durch eine so genannte
Kuchenbude, also ein Cockpitverdeck problemlos erweitern.
Wer mehr sehen will, bittet den Eigner um einen Bordbesuch. Schon unter dem
Dach des Mittelsteuerstands funkelt die hochglänzende Mahagoni-Einrichtung
rotbraun – ein dezentes Chic im weißlackierten Grunddesign des Interieurs.
Spiegelschrank, Handdusche mit Druckwasser aus dem Boiler und Teakgräting
zeugen auch in der Nasszelle von lebenswertem Komfort. Die kleine Pantryecke
ist beliebig ausstattbar. Hier wird erstklassige Bootsbaukunst made in
Germany sichtbar. „Auch bei diesem Modell bleiben wir unserer Linie des
individuellen Yachtbaus treu und erfüllen spezielle Kundenwünsche gerne“,
versprechen die Werftchefs Gunnar Knierim und Steffen Müller.
So ist die Rumpffarbe nicht zwingend rot, grün oder blau, sondern kann aus
einer ganzen Palette frei gewählt werden. Die Schale dagegen gibt es „nur“
im hohen Knierim-Standard, hier in solider GFK-Bauweise. Drei separate
Bilgesektionen werden jeweils von einer vollautomatischen Lenzpumpe
„überwacht“. Die Knierim Classic 33 wurde vom Germanischen Lloyd
CE-klassifiziert und in die Kategorie B eingestuft, das heißt sie ist auch
außerhalb von Küstengewässern zugelassen.
Dort zeigt der Gleiter auch, was ganz im Verborgenen wirklich in ihm steckt.
Zwei 260 PS (191 kW) starke Volvo Penta D4-Einbaumotoren heben die 5,6
Tonnen Leergewicht über einen Z-Antrieb mit Doppelpropellern mühelos auf die
Wasseroberfläche und sorgen bei flachem Wasser für eine
Höchstgeschwindigkeit von 36 Knoten (67 km/h). Elektrische Trimmklappen
verbessern die Beschleunigung. „Durch den V-förmigen Rumpf ist aber auch bei
Wellengang noch eine relativ stabile Lage und eine vergleichsweise ruhige
Marschfahrt gewährleistet“, erklärt Gunnar Knierim. Er hatte bereits 2003
mit dem 8,80 Meter langen, offenen Motorboot Kiel Legend für Furore gesorgt.
Beide wurden vom renommierten Bremerhavener Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk
gezeichnet, das nicht nur für schnelle Segelrennyachten bekannt ist. Die
Designer haben auf gute Manövrierfähigkeit durch ein hydraulisches
Steuersystem sowie die elektrisch angetriebenen Ankerwinsch und
Bugstrahlruder genauso Wert gelegt, wie auf den vornehmen Luxus einer
Frischwasserdusche an der Badeplattform aus Teakholz und poliertem
Edelstahl.
Den Anspruch auf Sicherheit, praktische Bedienung und last but not least
auch ein gehobenes Ambiente wird die Bestückung der Instrumententafel
gerecht. Die Auswahl der Gerätetypen kann ebenfalls individuell angepasst
werden. Logge, Echolot, Plotter und UKW-Sprechfunk sind so
selbstverständlich wie eine Hi-Fi-Quattro-Anlage. Ob ein klassischer oder
ein moderner Sound erklingt, obliegt natürlich auch dem Geschmack der
Besatzung; nur technisch schöpft er mit Sicherheit aus dem Vollen. Aber
Vorsicht: Nicht auch noch durch Ruhestörung Aufmerksamkeit erregen – ein
optischer Hingucker reicht!
Apropos: Die „segelnde Schwester“ P 33 hat im zurückliegenden Sommer bereits
bei verschiedenen Regattateilnahmen die Blicke auf sich gezogen und wurde
international für die Auszeichnung Boat of the Year 2010 (Boot des Jahres)
nominiert. Die kompromisslose Rennyacht steht voll aufgeriggt vor dem
ehemaligen Haupteingang des Messegeländes. Interessierte Besucher, die mehr
über das Boot erfahren wollen, kommen von dort durch die alten Messehallen B
direkt an den KNIERIM-Stand 124 in Halle B2 bei der Arbeitsgemeinschaft
Deutsche Yachten des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV).
Technische Daten der KNIERIM Classic 33:
Länge über alles: 10,30 Meter (33,8 Fuß)
Wasserlinienlänge: 9,20 Meter (30,2 Fuß)
Breite: 3,30 Meter (10,8 Fuß)
Tiefgang (Rumpf): 0,62 Meter (2,0 Fuß)
Motoren: 2x 260 PS Volvo Penta D4
Antrieb: Z-Drive Aquamatic Duoprop
Dieseltankvolumen: 550 Liter
Frischwassertank: 170 Liter
Abwassertank: 50 Liter
Bauweise: GFK
Leergewicht: ca. 5.600 Kilogramm
Design: Judel/Vrolijk & Co.
Preis: ab 265.000 Euro (je nach
Ausstattung zzgl. MWSt)
Weitere Informationen und Fotos:
Andreas Kling, PR Consultant KNIERIM Yachtbau
GmbH, Meike Brunssen
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